Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung
13.05.2012 | Partizipation & Politik

Nichts gelernt. Die NRW-Wahl im Netz

Die Bedeutung der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wird immer wieder betont. Seit Jahrzehnten. Die Bezeichnung der Regionalwahl als “Kleine Bundestagswahl” ist zumindest in Medien und Politikwissenschaften üblich. Aber gerade mit Blick auf die Relevanz der Wahl überrascht die Harmlosigkeit des Onlinewahlkampfs der Parteien und ihrer Spitzenkandidaten doch enorm. Obwohl spätestens seit der Wahl Barack Obamas in den USA vor mittlerweile vier Jahren offensichtlich wurde, dass im Netz oft Potenziale liegen, die letztlich den Unterschied machen. (Eine Zusammenfassung der wichtigsten Wahlkampfreportagen, Kommentare und Hintergründe im Deutschlandfunk finden Sie übrigens hier. Den Livestream zur Wahlsondersendung finden Sie hier.).  [mehr]

10.05.2012 | Raum und Ort & Recht

Die Zukunft der Überwachung. Ein Beispiel

Während sich die netzpolitischen Debatten des faden Wahlkampfs in Nordrhein-Westfalen vor allem um Fragen des Urheberrechts, der Netzsperren und der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung drehen, entwickelt ein neues Thema im Hintergrund gewaltige Sprengkraft: PNR. Noch wissen nur wenige, wofür diese drei Buchstaben stehen. Das wird sich jedoch bald ändern, meint Kai Biermann, mehrfacher Grimmepreisträger und langjähriger Ressortleiter Digitales bei ZEIT Online. Im Passenger Name Record (PNR) werden alle Daten und Vorgänge rund um eine Flugbuchung aufgezeichnet – bis hin zur Hotelwahl oder Mietwagenbuchung. Was in den USA längst üblich ist, soll bald auch bei Flügen aus oder in die EU Realität werden. [mehr]

10.05.2012 | Raum und Ort & Recht

Das Netz, die Sicherheit und der Datenschutz. Hintergründe von bpb.de.

Im Rahmen des NRW-Spezial kooperiert das Debattenportal Diskurs@Deutschlandfunk mit der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung. Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema.  [mehr]

10.05.2012 | Politik

NRW: Kommentare, Wahlkampfreportagen, Hintergründe

Der Countdown läuft. Nur noch wenige Tage bis zur sogenannten “Kleinen Bundestagswahl”. Fünf Parteien haben realistischerweise Aussichten auf den Einzug in das nordrhein-westfälische Parlament. Redakteure und Reporter des Deutschlandfunks begleiten Spitzenkandidaten und Wahlkämpfer im Endspurt. Hier finden Sie alle Reportagen. Dazu gibt es aber auch Hintergründe und Kommentare.  [mehr]

04.05.2012 | Internet & Journalismus & Politik

Speedpodium auf der re:publica (live-recorded)

ACT!ON Das ist das Motto der diesjährige re:publica – der größten deutschen Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Am letzten Tag der Konferenz ziehen netzdebatte.bpb.de und diskurs.dradio.de gemeinsam das netzpolitische Fazit. ACTION ist auch das Prinzip des Speedpodiums, zu dem Thorsten Schilling, Bundeszentrale für politische Bildung, und Markus Heidmeier am Freitag um 16.30 Uhr einladen. Die Gastgeber führen ein ca. 45-minütiges Zwiegespräch mit wechselnden Gästen. Alle 10 bis 15 Minuten stößt ein neuer Gast hinzu. [mehr]

03.05.2012 | Internet & Recht

Urheberrecht und Wissenschaft

Der Konflikt um das Urheberrecht wird seit Jahren mit ununterbrochener Schärfe geführt. Doch oft geraten dabei nur die Themen Film und Musik oder Zeitung und Buch in den Blick. Doch die Auseinandersetzung im Kontext Bildung und Wissenschaft ist ebenso nötig. Denn nicht zuletzt werden Erkenntnisse der Wissenschaft an staatlich finanzierten Institutionen gewonnen und auch die Frage nach dem privatwirtschaftlich organisierten Schulbuchwesen dürfte in Zeiten der Wikis und Open Education Ressources neu gestellt werden. Das jedenfalls meint Matthias Spielkamp, Mitgründer der Informationsplattform irights.info. [mehr]

03.05.2012 | Internet & Journalismus

Das Netz, die Wissenschaft und das Urheberrecht. Hintergründe von bpb.de.

Im Rahmen des NRW-Spezial kooperiert das Debattenportal Diskurs@Deutschlandfunk mit der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung. Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema.

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02.05.2012 | Internet & Journalismus

„Journalisten als Marke“

Die alt eingesessenen Formen der Massenmedien müssen aufspringen auf den Zug des digitalen Wandels und auch die Journalisten müssen sich umstellen, fordert Steffen Bueffel von media ocean. In seiner Funktion als Berater entwickelt er Strategien für „hinterherhinkende“ Redaktionen, um deren Überleben in der Zeit von Facebook, Google und Apps zu sichern. Hierzu müssen die Redaktionen vor allem als „interagierende Medienmarken“ fungieren und Diskurs im kleinen Kreis auf Augenhöhe führen. Aber nicht nur die Medien betrifft dieser Prozess, auch die Journalisten müssen umdenken. Ein neuer Typus Journalist wird benötigt.

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30.04.2012 | Internet & Journalismus

„Diskurs ist kein Exklusivthema der etablierten Medien“

Wozu noch klassische Leitmedien, wenn öffentliche Diskurse heute im Netz stattfinden, in neuen, partizipativen Formaten? Im Interview erklärt Alexander von Streit, Mitherausgeber der Internetplattform Vocer und Chefredakteur der deutschen Wired, seinen Standpunkt zur zukünftigen Rolle von Leitmedien in der demokratischen Öffentlichkeit: Noch nie war es so leicht, Angebote mit einer großen Reichweite zu schaffen, abseits traditioneller Medien. Eine positive Entwicklung für den Medienmix und gleichzeitig eine Herausforderung – für klassische Medienmarken und den Nutzer, der die Auswahl hat. [mehr]

30.04.2012 | Internet & Journalismus

Das Interview: Chefredakteurin Birgit Wentzien zur Rolle der Leitmedien

Über glaubwürdige Aufklärung, Verantwortung und exklusive Informationen.

In der fast schon unüberschaubaren Vielfalt von Medien gibt es einige, die Themen setzen, die investigativer arbeiten als andere und mehr Wert auf Ausführlichkeit und Analyse legen. Wenn sich an diesen andere Medien thematisch orientieren, dann handelt es sich um “Leitmedien”.

Als Chefredakteurin des Deutschlandfunks hat Birgit Wentzien genaue Vorstellungen davon, was ein Leitmedium zu leisten hat. Den kompletten Text gibt es unten.  [mehr]

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28.04.2012 | Internet & Journalismus

Ist eine funktionierende Demokratie ohne Leitmedien undenkbar?

Die Digitalisierung wird immer wieder als Revolution charakterisiert. Jedenfalls wenn es um die Auswirkungen auf die Medienlandschaft geht. Nicht nur Distributionskanäle wie Hörfunk, Fernsehen und Zeitung stehen in Zeiten der Medienkonvergenz in Frage, sondern auch etablierte Konzepte wie die Produktion publizistischer Inhalte durch Redaktionen. Da durch Plattformen wie Twitter, Facebook und YouTube hunderttausende Quellen hinzukommen und die Kreation eigener Nachrichtenströme unabhängig von den Publikationsintervallen und Sendezeiten der tardierten Medienhäuser verfügbar sind,  bleibt die Frage, wie wichtig sogenannte Leitmedien für die Diskurse in demokratischen Öffentlichkeiten sind. [mehr]