28.06.2012 | Internet

Computerspiele verändern das Gehirn

Der Aufschrei gehört zur Empörungsfolklore der Gegenwart. Fallen Teenager als Gewalttäter auf, sind Computer und Games verantwortlich. Tatsächlich lassen sich Veränderungen der Hirnstrukturen durch das Spielen von Computergames nachweisen.Aber was bedeutet dieser Nachweis? Handelt es sich um Deformationen oder um Anpassungsleistungen unseres komplexesten Organs? Der Berliner Hirnforscher Jürgen Gallinat erforscht diese Phänomene seit vielen Jahren. Im Gespräch weist er auf Gefahren aber auch Chancen hin, die die neuesten Erkenntnis aufzeigen.

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Weiterführende Beiträge auf Deutschlandfunk:

Medienpsychologe schreibt Spielen auch positive Wirkung zu: Peter Vorderer kritisiert Debatte über den Einfluss von Computerspielen als alarmistisch (MP3)

Die virtuellen Welten der Jugendlichen: Forschungsprojekt am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft (zum Bericht)