13.03.2013 | Journalismus

Der Ort des Politischen. Die Publikation zum Ende der Onlinedebatte

„Die Internetrevolution ist dramatisch.“ Mit diesen Worten eröffnete der Berliner Historiker Paul Nolte im Januar 2012 die Debatte auf “Diskurs@Deutschlandfunk”. Zwar ist der Begriff der Revolution in den letzten Jahren immer wieder einem inflationären Wertverfall ausgesetzt gewesen, mit Blick auf die Umwälzungen von Politik, Medien und vor allem unserem Verständnis von Öffentlichkeit durch die Digitalisierung scheint diese Chiffre jedoch die Dimension des Umbruchs angemessen zu beschreiben. Das zeigte auch die hier ausgetragene Debatte. Anlass genug, die bedeutendsten Artikel und Interviews in der Publikation “Der Ort des Politischen – Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung” zusammenzustellen. Das Buch bidet damit den Schlussstein dieser Onlinedebatte. Es wird ab Ende März im Handel verfügbar sein.  Die Debatte aber wird sich in unserem Programm dauerhaft fortsetzen. Das Interview mit Paul Nolte findet sich wie viele andere Interviews und Aufsätze von Treibenden und Getriebenen des Umbruchs – Wissenschaftlern, Politikern, Journalisten und Netzaktivisten – in dieser Publikation. Neben Paul Nolte kommen auch nationale und internationale Protagonisten wie Saskia Sassen, Simon Rogers und Mercedes Bunz, Herfried Münkler, Dirk von Gehlen und Thomas Hoeren oder Markus Beckedahl, Dean Starkmann und Bernhard Pörksen zu Wort.

Ausgangspunkt dieser einjährigen Debatte war das 50. Sendejubiläum des Deutschlandfunks im Januar 2012. Den Auftakt bildeten dabei Podien und Vorträge der Deutschlandfunkkonferenz „Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt“. Fortgesetzt wurde die Debatte dann auf dem Debattenportal „Diskurs@Deutschlandfunk“ im Internet.

Unterhalb dieses Artikels finden Sie zum Abschluss eine Auswahl viel diskutierter Debattenbeiträge.