Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung

Mercedes Bunz

Mercedes Bunz ist Kulturwissenschaftlerin und Medienexpertin und lebt in London. Sie schreibt über Algorithmen und die Filter Bubble. Nach dem Abitur studierte sie Philosophie und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und promovierte an der Bauhaus Universität Weimar zur Geschichte des Internets (Kadmos 2008). 1997 war sie Mitbegründerin des Magazins für elektronische Lebensaspekte DE:BUG, war Chefredakteurin von Tagesspiegel Online sowie Medienredakteurin des Britischen Guardian. Zwischendurch hatte sie einen Lehrauftrag an der Universität Bielefeld, war Chefredakteurin des Berliner Stadtmagazins zitty und schrieb unter anderem für die Online-Magazine carta.info und Telepolis. Ihr nächstes Buch erscheint noch in diesem Jahr: “Die Stille Revolution. Wie Algorithmen Wissen, Arbeit, Journalismus und Politik verändern, ohne dabei viel Lärm zu machen” (Suhrkamp Verlag).

Foto: Thomas Lohr

Warum das Leiden unter Filterbubble ein Phantomschmerz ist

Die Macht der Maschinen ist unheimlich. Oft dient sie als Projektionsfläche irrationaler Ängste einer ganzen Gesellschaft. Kontrollieren Algorithmen zunehmend das veröffentlichte Leben? mehr