Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung

Saskia Sassen

Saskia Sassen ist Professorin der Soziologie und stellvertretende Vorsitzende des Komitees Global Thought an der Columbia University, New York. Zudem ist sie Gastprofessorin an der London School of Economics. Sie schreibt über das Verschwinden nationaler Grenzen im digitalen Lebensraum. Zu ihren letzten Büchern zählt unter anderem „Das Paradox des Nationalen“ (Suhrkamp 2008), sowie „A Sociology of Globalization“ (W.W.Norton 2007) und die vierte komplett überarbeitete Ausgabe von „Cities in a World Economy“ (Sage 2011), das in Kürze auch auf Deutsch im Campus Verlag erscheinen wird. Ihre Bücher werden in über 20 Sprachen übersetzt. Desweiteren schreibt sie regelmäßig für OpenDemocracy.net und HuffingtonPost.com. Im Netz findet man sie unter saskiasassen.com.

Foto: Ars Electronica unter CC

 

13.03.2012 | Internet & Raum und Ort | Von

Minimalistisches Facebook: Das Social-Networking-Portal innerhalb größerer Ökologien

Unter dem Themenschwerpunkt „Jenseits der Nation“ drehte sich der Diskurs bisher um die Nation als geografisch begrenzter Raum. Dass das Netz nationale Grenzen porös macht und sich mittlerweile zu einem ganz eigenen Lebensraum entwickelt hat, steht außer Frage. Einen Teil dieses Lebensraums bilden „Social Networks“ und Facebook ist mit etwa einer Milliarde Nutzer momentan das größte, umfassendste davon. Tendenz weiter steigend. Nicht selten wird Facebook deshalb auch als virtuelle Nation bezeichnet. Die New Yorker Soziologin Saskia Sassen über das System Facebook, die in ihm bestehenden Ökologien und deren Logik. mehr