Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung

Simon Rogers

Simon Rogers ist leitender Redakteur des Datablogs des britischen Guardian. Er ist zusätzlich zu seiner Arbeit beim Datablog als News-Redakteur beim Guardian tätig und arbeitet dort eng mit dem Grafik-Team zusammen, um große Datensätze zu visualisieren und zu interpretieren. Vorher war er Redakteur der Guardian Online-News, war außerdem für das Ressort Wissenschaft zuständig und hat zwei Bücher veröffentlicht: „How Slow Can You Waterski“ und „The Hutton Inquiry and its impact“. 2010 bekam er eine Sonderauszeichnung der Royal Statistical Society für besondere journalistische Leistungen. Seine „Factfile UK series of supplements“ wurden beim Malofiej Infografics Award mit Silber datiert und der Datablog gewann 2011 unter anderem den Newsletter Awards Prize in der Kategorie „Best Use Of New Media“. Im gleichen Jahr wurde Rogers vom Oxford Internet Institute der Oxford University zum besten Internet-Journalisten im Vereinigten Königreich (UK) ernannt.

Er schreibt über die Geschichte des Datenjournalismus und darüber wie Daten den Journalismus verändern.

Change – Wie Daten den Journalismus verändern

Die Veröffentlichung der Kriegstagebücher der US-Armee aus Afghanistan und dem Irak waren Sternstunden des Datenjournalismus. Einer neuen Form journalistischen Erzählens. Hunderttausende Dokumente wurden im Jahr 2010 durch die Internetplattform WikiLeaks veröffentlicht. Allerdings waren die Dokumente in den seltensten Fällen in erzählerischem Ton verfasst, der von Journalisten in größeren Stories hätte zitiert werden können. Vielfach waren es kurze technische Informationen über Vorgänge, Zwischenfälle, Anschläge inklusive präziser Orts- und Zeitangaben. mehr