Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung

Artikel aus der Kategorie Partizipation

08.01.2013 | Partizipation

Haben wir ein Recht darauf, unsere eigenen Daten zu löschen?

Das Thema ist spröde. Aber für die Zukunft des Netzes existenziell: Regulierung. Ein Gespräch mit der Regulierungsexpertin Dr. Jeanette Hofmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, über die Digitalisierung der Gesellschaft, digitale Repräsentationsschichten des Individuums und die Konsequenzen. [mehr]

19.10.2012 | Partizipation & Politik

Der netzpolitische Fragebogen

Zehn drängenden Fragen zur digitalen Gegenwart verlangen zehn Antworten. Die deutsche Politik ist gefordert. Anlass genug den netzpolitischen Fragebogen “10 x 10″ an die Fraktionen des Bundestags zu versenden..

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Ein verlässliches Gegengift gegen die Großpublizistik

Die Flucht ins Hyperlokale gilt manchen als eine der wenigen verbliebenen Hoffnungen für den Journalismus. Martin Welker, Lehrbeauftragter für Journalistik am Campus Berlin der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, wirft in seinem Beitrag aber keinen Blick in die Glaskugel, sondern schaut in die Vergangenheit. [mehr]

Rettet Hyperlocal die Lokalzeitung?

Wenn in einer Straße die gelbe Tonne nicht geleert wurde, dann ist das für Einzelne von Interesse und wahrscheinlich noch für einige Nachbarn. Aber für eine Meldung im Lokalteil wird’s wohl nicht reichen. Bei der amerikanischen Webseite Everyblock ist das anders. [mehr]

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Hyperlocal: Chance oder Bedrohung?

Die klassische Lokalzeitung ist vom Aussterben bedroht. In den USA gibt es in vielen Landesteilen längst keine Regionalblätter mehr. Auch hierzulande haben etliche Verleger mit sinkenden Auflagen und einer alternden Leserschaft zu kämpfen. Ein möglicher Weg aus der Krise könnten sogenannte Hyperlocal-Plattformen sein. [mehr]

13.05.2012 | Partizipation & Politik

Nichts gelernt. Die NRW-Wahl im Netz

Die Bedeutung der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wird immer wieder betont. Aber gerade mit Blick auf die Relevanz der Wahl überrascht die Harmlosigkeit des Onlinewahlkampfs der Parteien und ihrer Spitzenkandidaten doch enorm. [mehr]

12.04.2012 | Internet & Partizipation

Internet verstärkt soziale Spaltung

Das Internet hat Informationsbeschaffung und Wissensaustausch vereinfacht. Was noch vor wenigen Jahren ausschließlich in Universitäten und Bibliotheken lag, ist heute frei zugänglich. Allen? Sind Minderheiten plötzlich mündig? Nicole Zillien, Soziologin an der Universität Trier, zweifelt das an. Digital Divide statt Demokratisierung?

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10.04.2012 | Internet & Partizipation

Gepuscht – Meinungsmache im Netz

Donnerstags um 19.15 Uhr läuft im Deutschlandfunk das DLF-Magazin. 45 Minuten politische Reportagen und Portraits. Dort spiegeln wir die Themen der Debattenbeiträge, der Aufsätze und Essays des Onlinediskurses in Radioformaten. Heute geht es im DLF-Magazin unter dem Titel „Gepuscht – Meinungsmache im Netz“ um Nichtregierungsorganisationen und deren Online-Kampagnen, Aktivismus und Protest – analog wie digital. [mehr]

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26.03.2012 | Partizipation & Politik

Fest, flüssig, flüchtig: Aggregatzustände des Politischen im Netz

Flüchtigkeit, Veränderung, Prozess – es ist vor allem das Spontane, das Unkalkulierbare, dass das digitale Zeitalter auszumachen scheint. Alles ist im Wandel – immer und ununterbrochen. Doch so flüchtig all die Aktivitäten und Veränderungen im Netz und durch das Netz bedingt auch sein mögen – es gibt immer wieder Überlappungen und Gruppierungen. Beweist nicht zuletzt der erneute Wahlerfolg der Piraten im Saarland, dass es sich bei (politischen) Gruppierungen im Netz um mehr handelt als einen bloßen Hype? Laut Till Westermayer, Soziologe und parlamentarischer Berater für Medien und Netzpolitik für die Fraktion der Grünen im baden-württembergischen Landtag, verfestigt sich vermeintlich Flüchtiges am Ende auch im Netz zu festen Strukturen. [mehr]

23.03.2012 | Partizipation & Politik

Digitalisierung – eine Innovation, aber keine Revolution des Politischen

Anonymous, Facebook-Revolutionen, Wähler 2.0 – Digitalisierung klingt immer auch ein bisschen nach Umbruch, nach Revolution. Auch dem Wähler eröffnen sich durchs Netz zahlreiche neue Möglichkeiten. Neue Kommunikations- und Informationswege scheinen die Wählerschaft zu verändern und ermächtigen. Für die Parteien wird sie immer unberechenbarer. So jedenfalls die Theorie. Doch wie sieht die dazugehörige Statistik aus? Der Frage, wie Digitalisierung Informations- und Kommunikationswege der Wähler verändert, geht Joachim Koschnicke, Geschäftsführer des Forsa-Instituts, in seinem Debattenbeitrag nach. [mehr]