Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung

Artikel aus der Kategorie Partizipation

21.03.2012 | Partizipation & Politik

Nerdpolitiker versus Politiknerds: Wie der kräftezehrende Kampf der Milieus im Internet politischen Fortschritt hemmt

Digitale Subkulturen als politische Milieus jenseits von rechts und links? Scheinbar nicht. Das Netz verändert Politik. Doch wer ist eigentlich “das Netz”? Der Frage, wie man den zahlreichen neuen Herausforderungen, die die Digitalisierung an Politik und Öffentlichkeit stellt, online wie offline begegnen kann und muss, widmet sich Stephan G. Humer, Soziologe und Forschungsleiter im Bereich Internetsoziologie an der Universität der Künste, in seinem Text “Nerdpolitiker vs. Politiknerds”. Er sieht einen Grabenkampf, der ein Weiterkommen erschwert. Neue digitale Subkulturen haben neue politische Milieus geschaffen. Neue Zielgruppen haben das Wählerspektrum der etablierten Parteien erweitert und verändert. Aber auch für neue Parteien wie die Piraten stellt sich eine Zielgruppenproblematik. [mehr]

20.03.2012 | Partizipation & Politik

Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt

Lange Zeit waren Wähler eine berechenbare Größe für Parteien und Wahlkämpfer. Doch das hat sich grundlegend geändert. Welche Anteile haben Internet und Digitalisierung daran? Das Thema im aktuellen Debattenschwerpunkt „Wähler 2.0 – Zwischen Netzbürger, flüchtigen Milieus und digitalen Subkulturen“. Lesen Sie dazu Artikel von Joachim Koschnicke, Geschäftsführer des Umfrageinstituts Forsa und Stephan Humer, Soziologe und Internetforscher. Eröffnet wird das Diskursthema jedoch von Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Er spricht über die neue Beziehung von Regierenden und Regierten und die Aufgaben von öffentlich-rechtlichen Insitutionen in Zeiten von Twitter und Facebook.

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21.02.2012 | Partizipation & Politik

DOSSIER: Digitale Demokratie. Netzgestützte Bürger- beteiligung als Chance oder PR-Falle?

ePartizipation wird gemeinhin als eine Weiterentwicklung, ja eine Verbesserung beschrieben, die Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungsprozessen real ermöglicht oder vereinfacht. Digitale Demokratie klingt nach Transparenz und Mitspracherecht. Doch inwieweit ist die Vision von netzbasierter Kommunikation zwischen Politik und Volk überhaupt realisierbar? Wie sieht die Praxis aus und in welchen Dimensionen kann derzeit gedacht werden? Regional, national, europaweit? [mehr]

20.02.2012 | Partizipation & Userbeitrag

Wie wird aus Meinungsvielfalt Demokratie? Die Perspektive eines Praktikers

Es ist eine offene Frage. Deren Beantwortung allerdings immer drängender wird. Wie kann Partizipation an politischen Meinungsbildungsprozessen organisiert werden, ohne dass das jeweilige Teilhabe-Vorhaben auf einen PR-Gag oder ein Demokratie-Placebo reduziert wird. Nachdem sich in der letzten Woche unterschiedliche Experten auf diesem Debattenportal dazu geäußert haben, veröffentlichen wir heute den Debattenbeitrag eines Praktikers als ersten Userbeitrag auf Diskurs@Deutschlandfunk. Hans Hagedorn, Geschäftsführer der Demos Gesellschaft für E-Partizipation, diskutiert in seinem Artikel aktuelle Formate wie das Angebot der Bundeskanzlerin Dialog-über-Deutschland oder den Zukunftsdialog der SPD-Bundestagsfraktion.

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17.02.2012 | Partizipation & Politik

Von eDemocracy keine Spur. Digitale Bürgerbeteiligung ist auf europäischer Ebene nahezu unmöglich!

Das Desinteresse der Wählerinnen und Wähler an Europawahlen hat eine lange Tradition. Regelmäßig liegt die Quote der Wahlbeteiligung auf historischen Tiefstständen. Allein von der Europawahl 1979 bis zur letzten Europawahl 2009 sind die Quoten von über 63 Prozent auf 43 Prozent abgestürzt. Aber auch an anderer Stelle scheint die konkrete Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger nicht gewünscht. [mehr]

16.02.2012 | Partizipation & Politik

Die digitalen Werkzeuge der Netzaktivisten

Donnerstags um 19.15 Uhr läuft im Deutschlandfunk das DLF-Magazin. 45 Minuten politische Reportagen und Portraits. Dort spiegeln wir regelmäßig die Themen der Debattenbeiträge, der Aufsätze und Essays des Onlinediskurses in Radioformaten. Am zurückliegenden Donnerstag hätte ein Beitrag laufen sollen, der der Frage nachgeht, welche Werkzeuge den Netzaktivisten zur Verfügung stehen, um sich aktiv an politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Doch dann kam alles ganz anders. [mehr]

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Demokratische Software, Katzengesetze und die Enquetekommission des Bundestags

Der Verein Liquid Democracy e.V. ist erst vor wenigen Jahren entstanden. Er setzt sich für neue Formen der breiten demokratischen Teilhabe ein. Das Netz spielt dabei eine Schlüsselrolle. Denn gerade die Digitalisierung hat aus Sicht des Vereins die Chancen auf politische Teilhabe dramatisch vereinfacht. [mehr]

15.02.2012 | Partizipation & Politik

Die Onlinedemokratie – Falsche Versprechen und reale Chancen digitaler Beteiligungsformate

Die Erwartungen sind groß. Digitale Mitwirkungsformate sollen die Demokratie wiederbeleben. Ein Ende der Politikverdrossenheit erhoffen sich die Befürworter der ePartizipation. Aber sind die Hoffnungen gerechtfertigt? Oder sind Angebote wie der gerade gestartete Dialog über Deutschland der Bundeskanzlerin oder der Zukunftsdialog Online der SPD nicht Demokratie-Placebos, deren Relevanz und Wirkung kaum messbar ist? [mehr]

Wie das Netz die Demokratie verändert – die erste Berliner „Debatte Digital“.

Der Deutschlandfunk und das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) luden gestern zur ersten Berliner „Debatte Digital“.  Den Mitschnitt des Livestream gibt es hier, bei Klick auf  [mehr]

Das Netz schafft Teilhabe! Unabhängig von Ort und Zeit

Der Erfolg der Wikipedia ist für Arne Klempert, Vorstandsmitglied der internationalen Wikimedia Foundation, der beste Beleg dafür, dass Bürger mitwirken wollen. Digitale Teilhabe ist dabei kein temporäres Phänomen, sondern langfristige Herausforderung für die Politik. Die Wikimedia Foundation ist eine nichtstaatliche Stiftung mit Sitz in Florida, die sich der Förderung des sogenannten freien Wissens verschrieben hat.