Die ganze Welt ist vernetzt. Dass Kommunikation und Völkerverständigung durch das Internet einfacher geworden sind, ist klar. Laut Stephan Urbach, Netzaktivist und Vorstandsmitglied bei 12 Miles Ahead, verlieren durch das Netz aber nicht nur geografische Grenzen an Relevanz, sondern auch Faktoren wie Geschlecht, Aussehen und Attraktivität. Sind wir einander durch das Netz alle gleich nah, schüren weniger Vorurteile und können uns über Grenzen hinweg nahezu barrierefrei verständigen? Wird Völkerverständigung online zum leichten Spiel, der oder die Einzelne vom Individuum zum Weltbürger? Stephan Urbach war gestern noch als Telecomix-Aktivist in unserem Radiobeitrag vertreten und nimmt heute als Diskurs-Autor einen utopischen Standpunkt ein. Das Netz als Grenzbrecher – Utopie oder Realität? [mehr]