Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung

Artikel aus der Kategorie Wissenschaften und Technologie

Atmende Handys, vernetzte Mützen und denkende Wände

Digitale Information ist überall. In der Wand, im Teppich, in der Kleidung. Es geht nur noch darum, die passenden Schnittstellen zu erfinden. [mehr]

Jenseits der Hellseherei. Supercomputer als Prognosemaschinen

Supercomputer erschaffen neue Welten. In rasendschnellen Rechenvorgängen werden Faktoren hochgerechnet, um eine mögliche Zukunft zu entwerfen. Das Wachstum der Städte. Der Anstieg des Individualverkehrs. Die Nahrungsmittelnachfrage im Jahr 2030.

[mehr]

Big Brother is Still Watching You

Städte wie London oder New York sind schon in der Zukunft angekommen. Der perfekte Schutz aller Bürger ist bereits Realität. Videokameras kontrollieren den öffentlichen Stadtraum. Jeder Fußtritt kann verfolgt werden. Aber die gut Geschützten reagieren mit Angst. [mehr]

“Intelligente Maschinen gibt es nicht!”

Seit 62 Jahren gibt es den Turing-Test. Seit 62 Jahren versuchen Programmierer, eine Maschine zu entwickeln, die einem Menschen vormacht, dass sie ebenfalls ein Mensch sei. Seit 62 Jahren scheitern sie daran. [mehr]

Computerspiele als Kulturgut?

Die Feuilletons sind der Hort der Hochkultur. Kunst und Literatur, Filme und Theaterstücke werden dort besprochen. Warum aber schaffen es Computerspiele höchstens als Einspalter auf die Medienseite? Sind Titel wie Mass Effect oder GTA 4 etwa keine Kultur?  [mehr]

Supercomputer als Politikberater?

2006 schlug Deep Fritz den damaligen Weltmeister Wladimir Kramnik. 2011 triumphierte Watson in der US-Rateshow Jeopardy über zwei menschliche Mitspieler. Supercomputer werden immer intelligenter, durch Simulationen sollen sie nun auch die Zukunft vorhersagen. Welche Chancen und Risiken sich ergeben, und wo Computerprognosen an ihre Grenzen stoßen, beleuchtet kurz vor der Supercomputing-Konferenz in Hamburg Michael Resch, Direktor des Höchstleistungsrechenzentrums Stuttgart, im Interview. [mehr]

Cyberwar – Realität oder nicht?

Das Computervirus “Stuxnet” legte 2010 große Teile der iranischen Atomproduktion lahm. 2012 tauchte plötzlich ein Virus mit dem Namen “Flame” auf. Die Urheber dieses neuen Kriegsgeräts scheinen auf ihr Copyright jedoch keinen Wert zu legen. Auch die Bundeswehr scheint seit Kurzem über eigene Offensivkräfte für Cyberkonflikte zu verfügen. Ist das das neue Gesicht des Krieges? Keine Fronten, keine Kriegsparteien, keine Gefangenen. [mehr]

Algorithmen machen Zeit zu Geld

Beim Schlagwort Algorithmus denken wir an personalisiertes Einkaufen, an angepasste Musikgeschmäcker und individualisierte News-Streams. Vielleicht denken wir auch noch an die Filterbubble, die für die digitalisierten Parallelwelten steht, in denen das Internet jeden Einzelnen durch Identifizierung persönlicher Vorlieben führt. Doch welchen Einfluss haben Algorithmen auf die Wirtschaft? Zwar zirkulieren in der allgemeinen Ökonomiefolklore noch Bilder von Börsenhändlern, die laut schreiend Aktien kaufen oder verkaufen. Aber die tatsächlich relevanten Transaktionen sind schon lange nicht mehr von Menschenhand gemacht. Der sogenannte Hochfrequenz-Handel ist nur ein Beispiel für das automatisierte und algorithmenbasierte Jonglieren mit Geld, das real längst nicht mehr gedeckt werden kann. Das virtuelle Geld ist zu einer gewaltigen Fiktion geworden, das alle üblichen volkwirtschaftlichen Vorstellungswelten gesprengt hat. Diesen Aspekt greift Florian Felix Weyh, Publizist und Journalist, in seinem Debattenbeitrag auf. Seine These: Der alltägliche algorithmisierte Umgang mit Geld hat jeden Realitätsbezug verloren. [mehr]

Warum das Leiden unter Filterbubble ein Phantomschmerz ist

Die Macht der Maschinen ist unheimlich. Oft dient sie als Projektionsfläche irrationaler Ängste einer ganzen Gesellschaft. Kontrollieren Algorithmen zunehmend das veröffentlichte Leben? [mehr]

Niemand kann den Überblick behalten

Nachrichten, Videos, Interviews, Analysen und Geschichten, täglich, stündlich, minütlich, auf Twitter, Facebook, der New York Times, dem Spiegel oder sonst wo im Netz. Viele meinen den Überblick zu verlieren, manche verlassen sich inzwischen auf News Aggregatoren, die Nachrichten filtern, zusammenstellen und von ihren Seiten auf andere verlinken. Ein neuer Service dieser Art ist news.me, eine App für iPhone und iPad, entstanden im Forschungslabor der New York Times, Kerstin Zilm stellt diese Hoffnung für User und Verlage vor. [mehr]

Play