Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung

“Intelligente Maschinen gibt es nicht!”

Seit 62 Jahren gibt es den Turing-Test. Seit 62 Jahren versuchen Programmierer, eine Maschine zu entwickeln, die einem Menschen vormacht, dass sie ebenfalls ein Mensch sei. Seit 62 Jahren scheitern sie daran. [mehr]

Computerspiele verändern das Gehirn

Der Aufschrei gehört zur Empörungsfolklore der Gegenwart. Fallen Teenager als Gewalttäter auf, sind Computer und Games verantwortlich. Tatsächlich lassen sich Veränderungen der Hirnstrukturen durch das Spielen von Computergames nachweisen. [mehr]

Der totale Kontrollverlust

Was einmal im digitalen Raum kursiert, kann eines Tages gegen uns eingesetzt werden. Der Kontrollverlust ist mittlerweile eine omnipräsente Alltagserfahrung, eine Signatur des digitalen Zeitalters. Aus Unbekannten werden ungewollte Medienstars, aus scheinbaren Nichtigkeiten Skandale.  [mehr]

Journalisten als Scouts im Infodschungel

Schnelligkeit im digitalen Zeitalter ist für Wolfgang Büchner, Chefredakteur der Nachrichtenagentur dpa, eine wichtige Kompetenz. Viel wichtiger aber ist aus seiner Sicht Genauigkeit. Denn längst ist das Netz zu einem Dschungel aus Informationen geworden. Deshalb spielen Orientierung und Auswahl eine herausragende Rolle. Zum Auftakt unseres aktuellen Schwerpunkts „Nachrichten in Zeiten sozialer Medien“ zeigen wir noch einmal das Interview mit Wolfgang Büchner. [mehr]

Wie das Netz die Demokratie verändert – die erste Berliner „Debatte Digital“.

Der Deutschlandfunk und das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) luden gestern zur ersten Berliner „Debatte Digital“.  Den Mitschnitt des Livestream gibt es hier, bei Klick auf  [mehr]

Massenmedien sind weiterhin der große Verstärker

Jan-Hinrik Schmidt, Soziologe am Hans-Bredow-Institut in Hamburg, sieht zwar nachhaltige Veränderungen durch das Netz, aber von einer Abschaffung der konventionellen Massenmedien wie Fernsehen und Radio sind wir aus seiner Sicht noch weit entfernt. Für Gegenöffentlichkeiten und unterrepräsentierte Stimmen sieht er dagegen große Chancen im Netz. Im Netz ist Jan-Hinrik Schmidt unter schmidtmitdete.de erreichbar.

Die Internetrevolution ist dramatisch. Auch aus Historikerperspektive

Der Historiker Paul Nolte ist sich sicher, der digitale Umbruch ist mit der Revolution durch die Erfindung des Buchdrucks vergleichbar. Und die damaligen Konsequenzen für Politik und Gesellschaft waren eklatant. Auch heute werden die Folgen enorm sein, allerdings sind sie noch nicht vollständig sichtbar. Aber die Demokratisierung der Medien scheint unwiderruflich.

Das Netz schafft Teilhabe! Unabhängig von Ort und Zeit

Der Erfolg der Wikipedia ist für Arne Klempert, Vorstandsmitglied der internationalen Wikimedia Foundation, der beste Beleg dafür, dass Bürger mitwirken wollen. Digitale Teilhabe ist dabei kein temporäres Phänomen, sondern langfristige Herausforderung für die Politik. Die Wikimedia Foundation ist eine nichtstaatliche Stiftung mit Sitz in Florida, die sich der Förderung des sogenannten freien Wissens verschrieben hat.

03.02.2012 | Politik

Die Außenhaut eines Camemberts, das Ende der Nationalstaaten und die Verblüffungsstarre des Journalismus

Bodo Hombach, lange Jahre Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, über europäische Politik in Zeiten der Globalisierung, die Parallelen zwischen der Erfindung des Buchdrucks und der Wirkung der neuen Medien auf die politische Kommunikation in der Gegenwart sowie die Chancen neuer Diskurse im digitalen Raum.

Die Medienrevolutionen gehen von den Nutzern aus – nicht von den Produzenten

Seit Jahrzehnten ist Jeff Rosenberg für NPR, das National Public Radio, in den USA tätig. Die Transformationen des Radios im Speziellen und der Medienlandschaft im Allgemeinen haben aus seiner Sicht vor allem einen Treiber: die User.