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	<description>Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung</description>
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		<title>Nichts gelernt. Die NRW-Wahl im Netz</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 17:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bedeutung der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wird immer wieder betont. Seit Jahrzehnten. Die Bezeichnung der Regionalwahl als &#8220;Kleine Bundestagswahl&#8221; ist zumindest in Medien und Politikwissenschaften üblich. Aber gerade mit Blick auf die Relevanz der Wahl überrascht die Harmlosigkeit des Onlinewahlkampfs der Parteien und ihrer Spitzenkandidaten doch enorm. Obwohl spätestens seit der Wahl Barack Obamas in [...]]]></description>
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		<title>Das Netz, die Sicherheit und der Datenschutz. Hintergründe von bpb.de.</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 13:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imke Emmerich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen des NRW-Spezial kooperiert das Debattenportal Diskurs@Deutschlandfunk mit der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung. Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema.  Freiheit oder Sicherheit? Auf diese Frage wird die Diskussion um die Speicherung von Vorratsdaten oft herunter gebrochen. Doch geht es eigentlich darum, wie Freiheit und Sicherheit im Land in Einklang miteinander gebracht werden können. [...]]]></description>
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		<title>NRW: Kommentare, Wahlkampfreportagen, Hintergründe</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 10:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Countdown läuft. Nur noch wenige Tage bis zur sogenannten &#8220;Kleinen Bundestagswahl&#8221;. Fünf Parteien haben realistischerweise Aussichten auf den Einzug in das nordrhein-westfälische Parlament. Redakteure und Reporter des Deutschlandfunks begleiten Spitzenkandidaten und Wahlkämpfer im Endspurt. Hier finden Sie alle Reportagen. Dazu gibt es aber auch Hintergründe und Kommentare.  &#160; Die Wahlkampfreportagen: Montag, 07.05.2012 Die neue Dagegen-Partei [...]]]></description>
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		<title>Die Zukunft der Überwachung. Ein Beispiel</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während sich die netzpolitischen Debatten des faden Wahlkampfs in Nordrhein-Westfalen vor allem um Fragen des Urheberrechts, der Netzsperren und der umstrittenen Vorratsdatenspeicherung drehen, entwickelt ein neues Thema im Hintergrund gewaltige Sprengkraft: PNR. Noch wissen nur wenige, wofür diese drei Buchstaben stehen. Das wird sich jedoch bald ändern, meint Kai Biermann, mehrfacher Grimmepreisträger und langjähriger Ressortleiter [...]]]></description>
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		<title>Speedpodium auf der re:publica (live-recorded)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 14:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ACT!ON Das ist das Motto der diesjährige re:publica – der größten deutschen Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Am letzten Tag der Konferenz ziehen netzdebatte.bpb.de und diskurs.dradio.de gemeinsam das netzpolitische Fazit. ACTION ist auch das Prinzip des Speedpodiums, zu dem Thorsten Schilling, Bundeszentrale für politische Bildung, und Markus Heidmeier am Freitag um 16.30 Uhr einladen. Die Gastgeber führen ein [...]]]></description>
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		<title>Urheberrecht und Wissenschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 13:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Konflikt um das Urheberrecht wird seit Jahren mit ununterbrochener Schärfe geführt. Doch oft geraten dabei nur die Themen Film und Musik oder Zeitung und Buch in den Blick. Doch die Auseinandersetzung im Kontext Bildung und Wissenschaft ist ebenso nötig. Denn nicht zuletzt werden Erkenntnisse der Wissenschaft an staatlich finanzierten Institutionen gewonnen und auch die [...]]]></description>
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		<title>Das Netz, die Wissenschaft und das Urheberrecht. Hintergründe von bpb.de.</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 12:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imke Emmerich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen des NRW-Spezial kooperiert das Debattenportal Diskurs@Deutschlandfunk mit der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung. Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema. Emails, Handy-Fotos, Präsentationen in der Schule – was heute zunehmend den Alltag der Menschen bestimmt, beschäftigte früher meist nur Verlage und Künstler: das Urheberrecht. Ein Großteil der Wissenswirtschaft wird über das Recht am eigenen Werk [...]]]></description>
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		<title>„Journalisten als Marke“</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die alt eingesessenen Formen der Massenmedien müssen aufspringen auf den Zug des digitalen Wandels und auch die Journalisten müssen sich umstellen, fordert Steffen Bueffel von media ocean. In seiner Funktion als Berater entwickelt er Strategien für „hinterherhinkende“ Redaktionen, um deren Überleben in der Zeit von Facebook, Google und Apps zu sichern. Hierzu müssen die Redaktionen [...]]]></description>
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		<title>„Diskurs ist kein Exklusivthema der etablierten Medien“</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 13:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Imke Emmerich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wozu noch klassische Leitmedien, wenn öffentliche Diskurse heute im Netz stattfinden, in neuen, partizipativen Formaten? Im Interview erklärt Alexander von Streit, Mitherausgeber der Internetplattform Vocer und Chefredakteur der deutschen Wired, seinen Standpunkt zur zukünftigen Rolle von Leitmedien in der demokratischen Öffentlichkeit: Noch nie war es so leicht, Angebote mit einer großen Reichweite zu schaffen, abseits [...]]]></description>
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		<title>Das Interview: Chefredakteurin Birgit Wentzien zur Rolle der Leitmedien</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über glaubwürdige Aufklärung, Verantwortung und exklusive Informationen. In der fast schon unüberschaubaren Vielfalt von Medien gibt es einige, die Themen setzen, die investigativer arbeiten als andere und mehr Wert auf Ausführlichkeit und Analyse legen. Wenn sich an diesen andere Medien thematisch orientieren, dann handelt es sich um &#8220;Leitmedien&#8221;. Als Chefredakteurin des Deutschlandfunks hat Birgit Wentzien [...]]]></description>
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		<itunes:subtitle>Über glaubwürdige Aufklärung, Verantwortung und exklusive Informationen. - In der fast schon unüberschaubaren Vielfalt von Medien gibt es einige, die Themen setzen, die investigativer arbeiten als andere und mehr Wert auf Ausführlichkeit und Analyse l...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Über glaubwürdige Aufklärung, Verantwortung und exklusive Informationen.

In der fast schon unüberschaubaren Vielfalt von Medien gibt es einige, die Themen setzen, die investigativer arbeiten als andere und mehr Wert auf Ausführlichkeit und Analyse legen. Wenn sich an diesen andere Medien thematisch orientieren, dann handelt es sich um &quot;Leitmedien&quot;.


Als Chefredakteurin des Deutschlandfunks hat Birgit Wentzien genaue Vorstellungen davon, was ein Leitmedium zu leisten hat. Den kompletten Text gibt es unten. 

 





Als neue Chefredakteurin des Deutschlandfunks legt Birgit Wentzien ihr Augenmerk auf Glaubwürdigkeit. Mut und Neugier gehörten ebenfalls zu einer glaubwürdigen Berichterstattung. Leitmedien sollten im Zeitalter von twitter aus Ihrer Sicht das Wichtige nach vorne rücken.






Andreas Stopp: Zunächst aber sollen uns die sogenannten Leitmedien beschäftigen. Medien gibt es viele - was aber ist die besondere Aufgabe der sogenannten Leitmedien? Ich sprach vor der Sendung mit Birgit Wentzien. Sie ist die neue Chefredakteurin des Deutschlandfunks. Sie bringt reichlich Erfahrung mit, gesammelt zuletzt als Leiterin des SWR-Studios in Berlin. Also, welche Medien meinen wir eigentlich mit den Leitmedien?

Birgit Wentzien: Das sind die großen überregionalen Tageszeitungen, gar keine Frage, es sind natürlich die Fernsehstationen, die Hörfunkstationen, es sind Magazine, die leitmedienmäßig zugange sind mit ganz kräftigen Journalisten, Handwerkern in ihrem Gewerk, die sehr viel Macht haben, das muss man sagen, man kann auch Verantwortung meinen.

Stopp: Und was muss ein Leitmedium mitbringen? Ist es in erster Linie eine Glaubwürdigkeit oder was ist es, was ein Leitmedium ausmacht?

Wentzien: Eindeutig, Sie haben vollkommen recht, würde ich auch sagen, Glaubwürdigkeit zuerst und vor allem. Mut, Neugier, ein runder Kopf, das noch dazu. Ich erinnere mich gut an einen Bundespräsidenten, der sprach hier einmal vor den Mitgliedern der Bundespressekonferenz, also aller in Berlin akkreditierten bundespolitischen Berichterstatter, Horst Köhler war es, und er verlangte mit Recht Urteilsfähigkeit, die müsse man sich erarbeiten, um glaubwürdig Aufklärung betreiben zu können. Recht hat der Mann, ging dann wenige Tage später von einem Tag auf den anderen von Bord. Sein Credo aber bleibt wichtig für Journalismus hier in Berlin. Ohne Ahnung und ohne Haltung geht es nicht. Darunter ist es nicht zu haben.

Stopp: Gehört zum Charakteristikum eines Leitmediums, dass dasselbe über exklusive Informationen verfügt?

Birgit Wentzien: Ja, natürlich, das ist das große Bestreben, übrigens auch aufgrund des wirtschaftlichen Drucks, der vorhanden ist in den Tendenzbetrieben, den Tageszeitungen also. Die Journalisten, die Kollegen dort, die spüren den Druck in den Unternehmen. Sie verzweifeln nicht an diesem Druck, aber sie zweifeln schon manchmal an ihrem eigenen und auch sehr unter Tempo und Druck stehenden Berufsstand und ich würde sagen, sie stecken aber, die Leitmedien-Journalisten, die ich kenne und schätze, mit beiden Füßen so tief im Inhalt der Politik, dass sie mindestens siebenmal mehr immer wissen und immer wissen auch ganz genau, was und wen sie richtig fragen können. Das zeichnet sie aus. Das sind ja nicht unbedingt dann die Politiker in der ersten Reihe, sondern in der zweiten, dritten und vierten Reihe, die belastbar Auskunft geben.

Stopp: Kann man eigentlich, Frau Wentzien, mit den Themen, die in einem Leitmedium behandelt werden, Auflage machen, Quote machen?

Birgit Wentzien: Das ist auch ein Ziel. Neben der Information, der Ware, die man rüberreicht, und neben dem, was man ja auch sorgsam verteilen kann im Raum, nämlich die ganz wichtige Dosis und die heiß begehrte Ware Aufmerksamkeit. Ganz klar. Wir müssen aber, glaube ich, denke ich auch noch mal, dass das wirklich nur ein Ziel unter vielen sein kann. Und ich kenne hier viele Kollegen, manche Kollegen kleinerer Zeitungen beispielsweise,</itunes:summary>
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