Hier schreiben Sie!
Interaktion ist ein strapazierter Begriff im digitalen Zeitalter. Viel ist von neuen Formen der Teilhabe die Rede. Oft jedoch bleibt es bei oberflächlichen Angeboten. Wir wollen hier den Versuch unternehmen, einen substantiellen Beitrag zu leisten. Dazu brauchen wir jedoch Ihre aktive Mitwirkung. Deswegen laden wir Sie herzlich ein, sich in die hier entstehenden Debatten einzuschalten. Denn die im Wochenrhythmus erscheinenden Essays und Aufsätze sind nur Kristallisationspunkte an denen sich eine Debatte zwischen Ihnen und uns entwickeln soll.
Zu offensichtlich ist die Tatsache, dass sich Information und Wissen nicht mehr einseitig abbilden lassen. Aus dem lange Jahre praktizierten One-Way-Journalismus wird gerade ein Gespräch. Ein Gespräch der Programmdirektoren, Chefredaktionen und Redakteurinnen und Redakteuren mit ihren Hörerinnen und Hörern, ihren Zuschauerinnen und Zuschauern, ihren Leserinnen und Lesern. Denn nur wer dieses Gespräch sucht, wird auch ausreichende Antworten auf die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft finden.
Aus diesen Gründen hoffen wir, mit Ihnen hier ein intensives und ertragreiches Gespräch führen zu können. Kommentieren und diskutieren Sie Artikel, Interviews und Beiträge. Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung. Vor allem aber möchten wir Sie einladen, die Themen und zugehörige Beiträge zu diskutieren und eigene Themen aus dem Spannungsverhältnis “Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung” vorzuschlagen. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft?















So. Nach kurzer Verflüchtigung (Projektstarts sind ja oft turbulent), auch hier nun wieder die Möglichkeit Themen vorzuschlagen, grundsätzliche Anregungen oder Kritik zu übermitteln. Was sind die drängenden Fragen und Herausforderungen für die Politik und den politischen Journalismus in Zeiten der Digitalisierung? Zahlreiche Ideen haben Sie uns bereits per Mail diskurs@dradio.de zugeschickt. Jetzt können Sie auch hier das Gespräch mit uns und anderen Leserinnen und Lesern, Hörerinnen und Hörern führen. Wir sind gespannt!
Markus Heidmeier, Projektleitung Diskurs@Deutschlandfunk.
Hallo und guten Tag!
Ich möchte zu Beginn einfach auf einen Beitrag verweisen, den ich für das Portal 2010LAB zur Jubiläumskonferenz des DLF geschrieben habe:
http://www.2010lab.tv/blog/der-ort-des-politischen-der-digitalen-medienwelt-50-jahre-deutschlandfunk
(Darin sind bereits einige Anmerkungen enthalten).
Ich wünsche dem Portal einen guten Start und grüße herzlich alle Bekannten von der Konferenz!
Mit besten Grüßen, Jens Kobler
Tolle site, tolle Interviews und tolle Themen…Ihr wolltet ja wissen, was Leitmedien sind…ohne taz und Spiegel will ja niemand leben, aber das hier kann auch richtig was!
Zentrale Herausforderung wird jetzt erstmal sein und bleiben, alle Kräfte zu mobilisieren, um das Netz frei zu halten um alle digitalen Möglichkeiten für besseren Journalismus auch nutzen zu können. Hier wird aus meiner Sicht vor allem wichtig sein, aus den immer eigenen Kreisen herauszutreten und das Thema in die Breite, in den mainstream zu bekommen. Besonders konservative Mitstreiter gilt es zu gewinnen.
Die Krise des Wirtschaftsjournalismus. Weil es keine Zeitung schafft, uns die Eurokrise zu erklären. Aber die Krise Europas ist bestimmt auch ein Thema der Gegenwart, weil es um mehr geht, als um den Euro.
Acta und Urheberrecht sind wohl dringend zu thematisieren. Es geht um die Frage, ob das Internet der Ort für die öffentlichen Diskussionen bleiben kann. Eine sehr politische Frage.
http://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/acta-stoppen/
@Jens Kobler: Vielen Dank für Verweis und Anregungen
@Marcus Jordan: Dank für die netten Worte. Ja, gerade die Debatte in der Breite soll eines der Ziele dieses Debattenportals sein; die Herausforderung ist dabei immer die Spannung zwischen Beiträgen, die auf der Höhe der Zeit sind und einer breiten Zugänglichkeit und Verständlichkeit auch diesseits des Expertengesprächs – anders gesagt: eine der klassischen Herausforderungen für den publizistischen Sektor
@Ralf Nuhr: Viele Dank für den Themenvorschlag. Europa wird bereits in der kommenden Woche Thema sein. Joe McNamee von der europäischen NGO EDRI wird über die Schwiergekieiten einer europäischen Öffentlichkeit berichten. Auch sei an dieser Stelle das Editorial von Stephan Detjen empfohlen: Die Sprache des Politischen (http://diskurs.dradio.de/2012/02/03/die-sprache-des-politischen-in-digitalen-zeiten/)
@B: Acta wird im Zuge des Diskursthemas Anfang März zumind. mittelbar eine Rolle spielen. Dann wird es um die enorm komplexe Herausforderung eines zeitgemäßen Urheberrechts gehen
Vielen Dank noch einmal an alle, die sich bereits jetzt in die Themenfindung der nächsten Wochen einschalten. Ihre Meinung ist zentral auf diesem Debattenportal. Wir werden dioe Anregungen aufnehmen!
Beste Grüße, Markus Heidmeier, Projektleitung Diskurs@Deutschlandfunk
Zwei ganz persönliche Gedanken
zur Presse unserer Tage und zur digitalen Welt :
Journalistische Freiheit und Wahrheit
PRESSEFREIHEIT und PRESSEWAHRHEIT müssen eine SEITE einer MEDAILLE bleiben.
Ansonsten werden die WAHRHEIT zur FARCE und somit die FREIHEIT zur FALLE,
in der eine krebskranke DEMOKRATIE METASTASEN pluralistischer BELIEBIGKEITEN
wuchern lässt, die die menschliche GESELLSCHAFT gänzlich entzweien !
___
Erfurt, 09.01.11 – Aus meinem Politischen Tagebuch – © P. Achim Tettschlag
…
Der 3. Weltkrieg
Der nächste , der dritte, WELTKRIEG
findet im INTERNET statt …
Wer da ernsthaft meint,
dann würde es keine VERLETZTEN
und gar TOTEN geben, der irrt und verkennt
die HÄRTE der vernetzten FÄDEN
und die HITZE der aufgeladenen DATEN …
Die ZERSTÖRUNG
erhält eine ungeahnt neue DIMENSION …
Ein SCHRECKENSSZENARIO
entwickelt sich ungesehen und
der ZEITZÜNDER tickt bereits ungehört …
Der MENSCH selbst
verdrängt diesen GEDANKEN,
doch
die MENSCHHEIT an sich
marschiert geradewegs auf das INFERNO zu !
___
Erfurt, 09.10.11 – Aus meinem Politischen Tagebuch – © P. Achim Tettschlag
MfG … P. Achim Tettschlag
Hallo Herr Tettschlag, danke für Ihre Anregungen. Wir möchten jedoch alle Nutzer bitten, an dieser Stelle ausdrücklich konkrete Themen vorzuschlagen und keine allgemeinen Stellungnahmen zum
Zeitgeschehen abzugeben. Nur so ist es der Redaktion möglich, Ideen aufzugreifen, die im Kontext “Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der DIGITALISIERUNG” für das Debattenportal oder das Programm interessant sind.
Markus Heidmeier, Projektleitung
Beschäftigen sie sich bitte mit den Fragen des Urheberrechts, den Fragen des offenen Wissens in den Wissenschaften, den Fragen des lauteren politischen Wettbewerbs unabhängig von Parteien und nicht zuletzt den Optionen auf größere Transparenz mit Bezug auf politischer Einflussnahme durch Lobbyverbände.
K. Holtmann
Vielen Dank, Frau Holtmann; die Fragen nach dem lauteren politischen Wettbewerb jenseits der Parteien bewegt mich seit Langem; laut Grundgesetz wirken die Parteien an der politischen Willensbildung mit – mehr nicht; sieht die politische Wirklichkeit so aus? Ständig werden wir von BerufspolitikerInnen zugetextet, die Medien transportieren die Redeflut – ab und an gibt´s dann mal ne Momentaufnahme aus einer Fußgängerzone, natürlich keine repräsentative Umfrage. Meinungsforschungsinstitute legen dedaillierte Fragen vor – ob das die Fragen der Bürger sind, fragt niemand. Zivilgesellschaftlich gestalttende Politik im Dialog mit den berufspolitisch Handelnden: das wünsche ich mir als Aufgabe der Medien, gerade der öffentich-rechtlichen; dabei dürfte das Internet eine große Hilfe sein.
Ich weiß, Bild und Express haben das Monopol sich aufzuregen und auch mal polemisch zu texten. Trotzdem, zum Thema:
Das Internet als Schutzschild unserer ausgehöhlten Demokratie?
Stand der Dinge, z.B.:
Guttenberg + Wulff als Lackmustest für Merkels Respekt vor dem Souverän: 2x versagt
(M. bzgl. G.: “habe G. nicht als wissenschaftl. Mitarbeiter eingestellt,…”)
(M. bzgl. W.: “____ ” = Tauchstation. Das W. das höchste Amt beschädigt, nimmt sie in Kauf)
Allg. Lackmustest der Politiker:
Kassiererin verliert Job wg. Pfandbon / Sekretärin wg. Maultasche / Angestellter wg. Handyaufladen im Büro / Müllfahrer wg. Mitnahme eines Kinderklappbetts vom Müll / etc.
Welcher Politiker ist da aufgestanden und hat STOP gesagt? Wer hat gesagt, dass geht zu weit?
Welcher Name fällt Ihnen da ein? Genau !
Und umgekehrt? Da hatte der Bürger viel Verständnis für Guttenberg, Wulff & Co. Anscheinend ist es jetzt modern, die Starken zu schützen und die Schwachen dürfen Konsequenz erleben.
ACTA = Vorbereitende Bereithaltung der techn. Werkzeuge zur Überwachung des Internets, damit Entwicklungen wie in Nordafrika kontrollierbar werden. 2 Fliegen mit 1 Klappe: Kontrolloption nach Chinas Vorbild + Fortschritt beim Urheberrecht. Das Urheberrecht ist das trojanische Pferd 2.0, mit dem die Machthaber ins die noch relativ freie Kommunikationswelt einmarschieren wollen. Nebenbei: Wenn ein Politiker fordern würde, dass die Post alle Briefe nach „Kopiertem“ durchsucht, den Mann würde man zum Arzt schicken.
Bundeswehrreform = Umwandlung des Mix aus Zeit- u. Berufssoldaten in eine Freiwilligen-Armee = eine Armee aus abhängig Beschäftigten. Die machen, was verlangt wird. Zeitsoldaten sind zu unabhängig, wenn es drauf ankommt. Rührend waren die jahrelangen Versuche Schäubles, eine gesetzliche Basis für den Einsatz der BW im Inneren zu schaffen. Er hat lange gebraucht, um zu erkennen, dass die gar nicht nötig ist, d.h. wenn es zählt, kommen Notstandsgesetze. Es ist wichtiger eine gehorsame Truppe ohne Whistleblower zu haben.
Whistleblower sind Freiwild !
Wer mutig auf Missstände aufmerksam macht, erfährt staatliche Reaktionen, wie einst DDR-Kritiker von der Stasi! Und das nicht in China oder Russland, sondern in Europa und USA.
(Siehe Beispiel der Altenpflegerin, die bis zum EGH klagen musste)
(Siehe Kampf gegen Wiki Leaks, Julian Assange und Bradley Manning, aber G.W.B., der den USA wirklich geschadet hat, läuft noch frei rum – witzig?)
Abstimmung zu EFSF mit unverhohlener, massiver Beeinflussung der Abgeordneten, damit die der eigenen Entmachtung zustimmen! Ergebnis: Wenn Instabilität oder Misstrauen der Märkte droht, kann eine Gruppe von ca. acht Bevollmächtigten innerhalb weniger Stunden (!) Milliarden bewilligen um die Märkte zu fluten, oder Staaten oder Banken zu stützen. Die Verträge sehen eine wasserdichte, allumfassende Immunität aller Beteiligten vor. Wenn das keine Aushöhlung der Demokratie ist, was dann?
Aber es gab auch „Sternstunden der parlamentarischen Demokratie“: Und da ging es um etwas ganz Großes, etwas, über dass in unserer Republik hitziger debattiert wurde, als über Sarrazins Zahlenwerke, etwas worüber jeder Taxifahrer mit seinen Fahrgästen diskutiert hat: Die
Präimplantationsdiagnostik! Guter Witz! Bei diesem Randthema durften die Abgeordneten mal Demokratie spielen. Das war großes Kino und Schmierenkomödie zugleich.
Die Aushöhlung der Demokratie wird durch die neue Einheitspartei (EP) vorangetrieben. Die EP hat drei Flügel: CDU/CSU, SPD, Grüne. Die drei sind sich relativ einig, die Phrasen austauschbar! Dank Fukushima geht alles. Machtverlust droht nicht, oder glaubt jemand, dass Piraten oder die vom Verfassungsschutz überwachte Linke demnächst 20% bekommen? Wohl kaum!
Bei so wenig Feedback kommentiere und ergänze ich mich selbst:
Schlagzeile am 28.02.2012: „Verfassungsgericht bremst Geheimgremium für Euro“.
ENDLICH sehe ich, dass ich mit meiner o.g. (siehe 16.02.12 1:40Uhr 7ter Textblock) Meinung zum EFSF nicht alleine stehe. Die Begründung des BFG ist nachzulesen, z.B. bei http://www.zeit.de/news/2012-02/28/urteile-verfassungsgericht-stoppt-efsf-sondergremium-28114403.
Nach der Veröffentlichung des Urteils geschah dann das Unvermeidliche: Die Medien hängen sich dran, loben das Urteil als weise Entscheidung. Auf einmal haben die Medien in diesem Punkt eine klare Meinung! Das kam spät! Ich habe damals vergeblich auf die Schlagzeilen gewartet: „Abgeordnete sollen eigener Entmachtung zustimmen!“ Oder: „Merkel fordert Abgeordnete zum Verfassungsbruch auf – Aushöhlung der parlamentarischen Demokratie in neuer Dimension“. Diese Meldungen waren nicht präsent. Nur unwesentliche Alarmzeichen waren im Vorfeld der EFSF-Abstimmung zu vernehmen, Empörung schon gar nicht. In Internetforen gab es deutliche Alarmmeldungen – für die, die danach gesucht haben.
Was ist denn da los? Große Teile der Medien haben sich konditionieren lassen: Empörung ist verboten! Was soll denn dieser vorauseilende Gehorsam? So geht das nicht! Ich könnte dazu noch mehr schreiben, könnte Beispiele nennen, aber ich warte immer noch auf einen Dialog. Ich schreibe hier, weil ich nicht anders kann. Da ich auch nen Beruf habe, ist meine Zeit kostbar. Und Sie als „Hauptberufliche“ sind kaum präsent, das wirkt hier, als ob die Redakteure kaum Zeit hätten. Teilweise sind Antworten so allgemein gehalten, dass man die als Textbaustein unter jeden Beitrag setzen könnte (Siehe Redaktion 28.02.12 um 8:57Uhr). Eine Antwort für „Alle“, mit dem Zusage, dass diese Meinungen Eingang finden in eine nachhaltige Diskussion. Sorry, das ist derzeit nur schwer zu glauben. Kein konkreter Bezug zu den Meinungen, die da kostenlos frei Haus geliefert werden. Und mein Gefühl sagt mir nicht nur kostenlos, sondern auch umsonst. Das ist fast normal, weil: Redakteure sind eh auf der Flucht vor dem Bürger, mit seinen ständigen Leserbriefen. “Diese Naiven (Bürger), was glauben die denn? Das wir als Redakteure alles machen/schreiben können, was wir wollen? Leider nein.” Zitat einer Redakteurin des ARD-Presseclubs, mit der ich letzten Dezember einen interessanten gepfefferten, freundlichen Diskurs am Telefon hatte: „Wir können auch nicht immer so wie wir wollen!“ Ok., seh ich ein, aber dann ist das hier doch auch eine Gelegenheit für Sie! Hier könnten Sie mal experimentieren und ein wenig neben dem üblichen Trampelpfad wandern.
In einem Feedback steht: „ … Dennoch sollten wir optimistisch sein: …“ (ja ??? )
(Matthias Schwenk v. 27.02.2012 um 17:58). Lesen Sie sich mal meine Antwort dazu durch: Ein Plädoyer für Realismus, gegen die Diktatur der Optimisten (s. 27.02.12 23:11Uhr). Heute ist Optimismus Pflicht! Unzählige Motivationsbücher wurden geschrieben – wer’s mag. Und dem Prekariat sagt man: „Denk nicht an morgen, sei glücklich! Du kannst mehr, du musst es nur tun,. Bla bla“. Nebenthema.
Zurück zu dem bisherigen Verlauf im Diskurs: Das kann ich so nicht akzeptieren. In og. Antwort schrieb Herr Schwenk: „…Dieses Debattenportal ist jedoch auch Neuland für den Deutschlandfunk und alle Beteiligten. …“ Dazu sage ich: Das Neue sollte doch interessant und motivierend sein, Sie wollen doch aus dem Einbahnstraßenschema und Alltagsroutine ausbrechen? Warum nicht direkt im 1ten Projekt was erreichen? Müssen erst die Projekte 1 + 2 scheitern, damit man dann beim 3ten oder 4ten Anlauf wirklich am Ball ist/bleibt? Ich hoffe auf Redakteure, denen es ein Bedürfnis ist, mir auch mal kontra zu geben, wenn ich behaupte, dass große Teile der etablierten Medien … ach lesen Sie einfach meine Beiträge hier, dann sind Sie im Bilde. Die besten Feedbacks geben sich die Schreiber hier untereinander. Kürzlich las ich den Beitrag von Andreas Heinicke (25.02.12 18:53 Uhr) und dachte mir, gutes Feedback. Später hab ich dann gemerkt, das Herr Heinicke nicht von redaktioneller Seite kommt. Und ich habe gestern gesehen, dass er den Verlauf des Diskurs ähnlich kritisiert (siehe 27.02.12 um 23:43Uhr) Er endet mit Zitat: „.. Bis auf Weiteres werde ich mich hier nicht weiter beteiligen. Mit freu..“ Ich kann den Mann verstehen! Hier beteiligen sich nicht so viele Menschen, da schreibt man auch deshalb, weil EINE Antwort nicht zu erwarten war: „.. Auf Grund der großen Resonanz können wir mit unserem vorgesehenen Personalpool nur einen Teil der Beiträge kommentieren!“
Vielen Dank an Frau Anna Dittman für die zustimmenden Zeilen. Sie schreiben, dass Sie die (Print-?) Medien im Norden nicht als abgeschottete Branche erleben. Diese positiven Erfahrungen habe ich auch schon machen können: 3 Leserbriefe geschickt – 3x veröffentlich. Oder ein mal hat mich eine Polizistin mit Geringschätzung bedacht, obwohl ich mein Anliegen als wichtig…
In der Partizipationsdebatte (inklusive der Rolle der Medien) wird der Blick bislang oft auf das “Angebot” gerichtet – also was bieten Politik und Verwaltung zur Öffnung und für den Dialog mit den Bürgern an. Wenig beleuchtet ist die Frage, inwiefern sich die Rolle und das Selbstverständnis “des Bürgers” ändert bzw. ändern muss. Erfordert ein erweitertes, regelmässiges “Angebot” nicht auch eine (aktive) “Nachfrage”? Inwiefern wird ein tradiertes Verhältnis zum Staat (“die da oben, wir hier unten”) durch die sich entwickelnden Optionen der Einflussnahme die Rolle des Bürgers neu definieren?
Die Elite hat sich für Gauck entschieden und auch der nächste Kanzler steckt schon in der Pipeline: Peer Steinbrück! Bilderbergkompatibel, neoliberal, beachtlicher Darsteller, der perfekte Blender. Steinbrück hat die bemerkenswerte Gabe, so zu sprechen, als ob er Tacheles redet: “… redet Klartext.” In Wahrheit hört es sich nur so an! Seine Fähigkeit, so zu sprechen, als ob er auch unbequeme Wahrheiten verbreitet, als ob er aus dem Volk und für das Volk spricht, ist außergewöhnlich. Damit ist er am Zug, wenn Merkel es nicht schafft (, Merkel sieht auch ziemlich geschafft aus, kann sein, dass es gesundheitlich nicht mehr reicht für eine weitere Amtsperiode). Gabriel und Steinmeier sollen den Platz nur warmhalten und der SPD-Basis vorgaukeln, dass es einen Prozess der Entscheidungsfindung unter Einbeziehung der Basis gegeben habe. Was sagte Heiko Maas so ganz nebenbei in einem Interview kürzlich? “Das müssen die Drei unter sich ausmachen!” (sinngemäß). Interessantes Demokratieverständnis. Zurück zum Thema – Warum Steinbrück? Da ist eine Gegenfrage zulässig: Gabriel als Kanzler? Das/Den nimmt doch keiner ernst. Und Steinmeier hat 2009 beim Wähler nicht gepunktet, warum sollte das beim 2ten Versuch besser werden? Viel zu riskant. Da bleibt nur Peer. Ob der sich darüber im Klaren ist, dass er bereits als Heißluftgebläse gecastet wurde? Ja und nein. Er denkt, dass er als Kanzler gebraucht wird. Die Bilderberger suche was anderes. Wichtig ist: Steinbrück passt zur SPD: Links blinken und rechts abbiegen. Münte fehlt eigentlich. Ein wenig Heuschreckengelaber im Wahlkampf wäre doch nett. Politik ist zur Theatervorstellung verkommen.
Die Politik diktiert die Themen. Medienvertreter hecheln hinterher und betteln in teilweise erbärmlicher und unterwürfiger Art um Interviews oder Statements, die dann in Kaffeesatzleserei münden, wenn alle schlauen Medienprofis uns Bürgern klarmachen, was Hr./Fr. .. damit gemeint habe.
Ah ja – vielen Dank.
Wenn so gebettelt wird, wenn Medienvertreter so um Nähe oder gar Freundschaft buhlen, da wundert es nicht, wenn sich einige Politiker für Götter halten. Wie Filmstars läuft die politische Klasse über rote Teppiche. Und sie haben recht: Die Jobs ähneln einander. Siehe obigen Beitrag, wo es um den nächsten Kanzlerdarsteller geht.
Jedenfalls müsste das regelmäßig auch umgekehrt stattfinden: Die Medien bearbeiten ein Thema, aber mehr eigenständig, reflektierend, und ausgesuchte Politiker dürfen mal Stellung nehmen.
Der größte Teil der etablierten Medienvertreter steht der Politik näher als dem Bürger. Da hört man Sätze wie: “Es war gut, dass wir die Hartz4-Reformen durchgezogen haben, jetzt ernten wir die Früchte…”. Wieso WIR?
Oder die Medienkritik an der FDP, als Rösler ca. Okt. 2011 eine Pleite Griechenlands als möglich ansah. Ein Aufschrei der Presse! Z.B. selbst im angeblich weisen und intellektuellen Presseclub, Orig.-Ton der Moderatorin Tina Hasselt: “.antieuropäischer Populismus” Da waren sich alle Qualitätsjournalisten am Tisch einig. Die deutsche Presse zerriss die FDP und Rösler: “… wollen jetzt am rechten Rand fischen, …”. Das war polemischer, angepasster Dreck, mit dem da geworfen wurde. Jetzt kommt’s: Circa 5 Wochen später hatte Schäuble selber ähnliche Überlegungen, die dann auch von Merkel als stimmig kommentiert wurden. Tja, damit war es offiziell, also von Merkel erlaubt, eine Pleite GR für möglich zu halten, bzw. zu hinterfragen, wann weitere Hilfspakete verantwortbar sind.
Die Medienvertreter lassen sich also nicht nur die Themen vorgeben, sondern auch die Maßstäbe!
Aber immer hübsch selbstbewusst. Da sind genug Schauspieler dabei, die in 1ter Linie die eigene, kleine Karriere vorantreiben. Von wegen 4te Gewalt. Am liebsten würde ich alle Medienvertreter dazu verpflichten, ein Mal pro Jahr Zeitungen aus der DDR oder aus dem 3ten Reich zu lesen. Damit die sich daran stoßen, damit die sich angewidert abwenden und den eigenen Maßstab wieder zulassen.
Jetzt hält die Politik wieder den Medien wieder ein Thema vor die Nase: Sollen Kinderlose mehr zahlen als…?
Auch dieses Thema greift der Presseclub auf. Mein Themenvorschlag “Normenverschiebung”, der ich gebe es zu, etwas sperrig rüberkommt, ist vermutlich schon in der runden Ablage gelandet.
Zu dem neuen Würstchen, ich meine Thema “Kinderlose…”, dass wir jetzt diskutieren sollen,
mein Kommentar:
Die Politiker müssen ziemlich verzweifelt sein, wenn sie derartig plump versuchen, die Bürger gegeneinander auszuspielen.
Warum machen die das wohl?
Familie gegen “nur-Paare”
Hartz4-Empf. gegen Niedrigbezahlte
etc.
und alle machen mit. Auch die, die über solchen Mist ernsthaft diskutieren.
Zur Frage: Die Politik spaltet die Bevölkerung, um eins zu vermeiden: Normalbürger gegen Reiche!
Aber bis der deutsche, harmoniesüchtige Michel das kapiert, ist die Show komplett gelaufen.
Freiheit ist wie Gesundheit: Man merkt den Wert erst, wenn’s weg ist.
Ich bin sicher nur neidisch, das isses! Kommentar Ende.
Vielleicht hoffen in Zeiten des Internets immer mehr Medienvertreter, dass die Bürger die Dinge formulieren, die man selbst lieber nicht raushauen möchte. Z.B. wenn Günther Jauch aus den Fragen oder Meinungen aus den Blogs zitiert, da ist sogar Energie drin. Zu den Medienvertretern: Die ersten 10 Jahre ist die Karriere noch nicht in trockenen Tüchern, da bleibt man auf dem Teppich, und später wäre es zu schade, dass Erreichte zu gefährden. Also lernt man als Profi, intellektuell verkleistert anzudeuten, und immer weise + emotionslos über den Dingen zu schweben. Emotionen sind verboten, nur der Bürger ist emotional! (?) Das führt dazu, dass z.B. die Medienelite im Presseclub so amüsiert über die Schicksale der Welt diskutiert, als ginge es um einen Trainerwechsel beim FC.Köln. Mir beeindruckt das nicht.
“Mich” beeindruckt das nicht! Wer Sätze umbaut, sollte Korrektur lesen.
In Ihrem Einladungstext zu “Hier schreiben Sie” betonen Sie den Wert des Gesprächs der Medien mit uns Medien-Nutzern: Erst vor wenigen Tagen erhielt ich ein Antwortschreiben eines Redakteurs einer ARD-Rundfunkanstalt mit dem Hinweis, dass er ausnahmsweise auf eine Hörerreaktion antworte – ich fühlte mich geehrt und begnadet ob solcher Herablassung. Auf eine (die einzige und letzte) kritische e-mail an den DLF erfolgte eine automatisch generierte Antwort – die empfand ich als Abspeisung. Allerdings: mit einer altmodisch an den DLF per Post verschickten Reaktion auf einen Kommentar im Zusammenhang des Falls Guttenberg kam postwendend eine aufschlussreiche Antwort des Kommentators und eine Reaktion des Chefredakteurs.
Das aber sind wohl keine Gespräche gewesen. Wünschen würde ich mir – und hielte es für unsere Gesellschaft für notwendig: die Berufspolitik-Lastigkeit in den Medien, gerade auch im DLF, aufzubrechen hin zu den vielen zivilgesellschaftlichen Initiativen, die ein mediales Aschenputtel-Dasein führen (nicht, dass Sie darüber nicht berichteten – aber es ist doch immer so eine Kuschelecke “Toll, was Ihr so alles macht” – jenseits einer Relevanz für das, was wir “Politisch” nennen): Ihr neues, begrüßenwertes Forum könnte den zahllosen zivilgesellschaftlichen Initiativen eigene Räume zur Vernetzung bieten und ein Vermittler dieser Initiativen in die parteipolitische Selsbtbeschäftigung sein – indem öffentlich-rechtliche Anstalten Politiker mit solchen Initiativen bekanntmachen und sie mit ihnen bezüglich ihres politischen Handelns konfrontieren.
Neben “Wahlen” stehen als Entscheidungsmöglichkeiten “Abstimmungen” im Grundgesetz (GG §20, Abs.2); bis auf Bayern wird diese Möglichkeit in den Ländern und auch auf Bundesebene ignoriert; freilich: das GG selbst sagt nichts weiter über solche “Abstimmungen”. Wünschen würde ich mir in Ihrem Forum eine Initiative zu dieser grundgesetzlich verordneten Möglicheit der Abstimmungen (die sich nicht erschöpft in Abstimmungen zu Bundesländer-Grenzen, da diese nur von den jeweils Betroffenen vorgenommen werden können, GG § 20 Abs. 2 aber die gesamte Wählerschaft, also den ganzen Souverän meint).
Am 18.Februar.2011 haben die Medienvertreter etwas richtig gemacht: Sie verließen geschlossen die Bundespressekonferenz! Aus Protest, weil Guttenberg zeitgleich eine Pseudo-Pressekonferenz für seine Fans aus Medienkreisen gab. Nebenbei: Das Gesicht von Reg.-Sprecher Seibert hätte ich gern gesehen. Egal. So was ist unsere Polit-Arroganz nicht gewohnt. Das war überfällig. Aber ok., wenn Journalisten schlecht behandelt werden, dann auch, weil sie es mit sich machen lassen. Schlimm mitanzusehen ist, wie überheblich unsere Profi-Politiker Presseleute abwimmeln, weil: In dieser Situation sind die Journalisten als Vertreter des Volkes unterwegs und fragen in dessen Auftrag. Man sieht, wie wenig Respekt Politiker diesen „Volksvertretern“ entgegenbringen und weiß, gegenüber ihrem offiziellen Auftraggeber ist es ähnlich. Nur vor den Wahlen erwacht das “Interesse” am Bürger.
Bei der Affäre Wulff nutze die Medienindustrie erneut die Gelegenheit, die Fahnen der Pressefreiheit und Unabhängigkeit demonstrativ hochzuhalten. Leider wurde der Protestzug von Kai Diekmann angeführt, was der Veranstaltung etwas Glanz geraubt hat. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert, und der Fall Wulffs hat genug moralische Details geboten, über die man schreiben konnte. Zur Realität im Alltag: Da lassen sich Journalisten Interviews genehmigen. Medienvertreter werden mit Indiskretionen und Vorabwissen angefüttert wie Koi-Karpfen (und stolz den Kabinetts-Kollegen vorgeführt). Hoffentlich haben beide Seiten immer genug Sand in den Taschen, für das Auge des Anderen. Es ist eine miese Win-Win-Situation! Nach solchen Treffen gehen beide Seiten nach Hause und erzählen ihren Lebenspartnern “der/die findet mich (/was ich mache) wirklich gut”. Und ein paar gegenseitige Einladungen sind ab und zu auch noch drin. Große Teile der Presse sind nicht besser als Merkels ehemaliger Präsidentendarsteller. Wenn solche Leute dann die Moral entdecken, warte ich nur darauf, wann die Hochgehaltene wieder in der Mottenkiste verschwinden muss. Genau so wie ich beim Auftreten einer Krise immer auf die Uhr schaue und warte, wann sich der erste Schwätzer hinstellt und folgenden Satz sagt: „Diese Krise birgt auch Chancen!“ Bis die Mehrheit gemerkt hat, dass da ne Luftpumpe ins Mikro tutet, ist wieder was Neues im Gespräch. War z.B. die Bankenkrise eine Chance? Na ja, für Casinobanker vielleicht. Die konnten aus ihrem Buchgeld, das auf hübsche Luftballons gedruckt war, Cash machen. Zwischenfrage – mal ganz generell gefragt: Ist es naiv, so was noch in Worte zu fassen? Weiß das nicht sowieso jeder? Oder weiß es jeder und keiner will das so hören? Die Diktatur der Optimismus hat viele Menschen eingeschüchtert. Kritik ist automatisch polemisch und damit lästig (?) Alle wollen anscheinend nur ihr kleines Leben leben. Das ist verständlich, aber es führt unsere Welt nur an den Abgrund. Solidarität? So was wird erst entdeckt, wenn die Sondermüllverbrennungsanlage vor der eigenen Haustür geplant ist, oder „Herr Siegesmund“ plötzlich zu den Schwachen zählt.
Viele Medienvertreter schwächen ihre Kritik lieber ab, z. B. um Ärger zu vermeiden oder damit es am Folgetag vergessen ist. Vielleicht glaubt der Eine oder Andere, das sei erwachsen und o.k., da freiwillig, man wägt es ja selber ab. Außerdem: Es ist verboten, sich aufzuregen (das geht nur bei BILD). Dieser anfängliche vorauseilende Gehorsam erinnert mich im Ansatz an dunkle Zeiten – lesen Sie mal Zeitungen aus den Jahren 33 -45. Nehmen wir den ARD-Presseclub: Zur Sicherheit werden nur „Profis“ eingeladen, damit es keine Überraschungen gibt. Man will ja nichts bewegen, man will nur seinen Job machen und sein Leben leben. Aber reicht das? Dann wäre Journalist ein Beruf wie Texter, Maurer oder Anstreicher. Ich weiß – da verlange ich etwas mehr als üblich, aber das wäre keine Selbstaufgabe. Oder wäre es das? Wenn Medienvertreter die Wahrheit entschärfen, dann ist Alarmzeit. Redakteure sollten die Pressefreiheit höher schätzen und benutzen. Dafür haben andere mal gekämpft. Man kann die Pressefreiheit nicht auf dem Dachboden abstellen, um die Karriere nicht zu gefährden und sie hervorholen, wenn man sie mal braucht. Mittlerweile denken Alle (Bürger, Medienleute, Politiker) das Gleiche: „Sollen doch Andere die Kastanien aus dem Feuer holen.“
Ich gehe davon aus, dass diese Meinung allgemein nur eine arg begrenzte Zustimmung erfährt. Ist noch zu früh.
Vielleicht ist das auch alles zu banal. Wahrheiten dürfen nur noch intellektuell gedämpft geäußert werden. Überall lese ich verschwurbelten Mist, wo die Schreiber ihre Intelligenz darauf verwenden, Propaganda zu machen, das sind die Mitläufer und Profiteure des kranken Systems, oder – kommen wir zu den Guten – dazu verwenden, den Irrsinn dieser Welt ketzerisch anzudeuten. Was soll der Scheiß? So kommen wir nicht weiter.
Ach ja, wo ist denn unsere geistige Elite? Wo sind die Intellektuellen?
Auf Tauchstation!
Kein geschlossener Rundruf gegen den Wahnsinn der Finanzakteure. Keine deutliche Aktion dagegen, dass die Armen stetig ärmer und die Reichen rasant reicher werden. Ok., Grass hat vor ca. 1,5 Jahren gesagt, dass es eventuell angebracht sei, nun die Systemfrage zu stellen. Aber hat er das mit der Stimme gesagt, die er haben könnte? Nein! Was ist los, Günther? Für Schröder hast Du dich mehr ins Zeug gelegt! Und jetzt bitte kein Buch schreiben, in dem dann eine schlaue, zu entschlüsselnde Botschaft auf 500 Seiten versteckt ist, wie z.B. “der Egoismus besiegte die Liebe”. Dafür ist keine Zeit. Das noch weiter zu praktizieren, nenne ich intellektuelle Wohlstandsillusion.
Es ist wie in der DDR oder im 3ten Reich. Die Intellektuellen schweigen. Bürger und Medien sind vom eigenen Egoismus, Bequemlichkeit und Angst gefangen. Woher soll echter Geist kommen? Aus dem Internet? Meist ne doppelte Einbahnstraße: Bezahlte Redakteure schreiben was verlangt wird und ziehen weiter. Leser kommentieren oder bloggen, aber bekommen in 99,9% nur von anderen Bloggern ein Feedback. Ich versteh das: Medienleute haben Angst vor Fragen nach Anpassung.
Fakt ist: Wer sich aufregt, macht sich lächerlich.
Wer auf Widersprüche ernsthaft hinweist, macht sich lächerlich.
So, für heute habe ich mich genug lächerlich gemacht. Dass mich 99% nicht verstehen werden, darf ich erwarten. Ich nehme das als Kompliment! Es gab schon mal Zeiten, wo sich große Teile der Bevölkerung geirrt haben.
Schönen Abend
Wie beurteilt die Redaktion die Reaktionen auf dieses Forum? Was könnte der DLF zur Belebung tun? Bis auf Weiteres werde ich mich hier nicht weiter beteiligen.
Mir freundlichen Grüßen
Andreas Heinicke
Hallo zusammen, vielen Dank erstmal für die umfangreiche Beteiligung. Wir hoffen sehr, dass alle aktiven Kommenatorinnen und Kommenatoren uns weiterhin als kritische Begleiter erhalten bleiben. Alle Kommentare werden aufmerksam gelesen und in der Redaktion diskutiert.
Dieses Debattenportal ist jedoch auch Neuland für den Deutschlandfunk und alle Beteiligten. Neben der redaktionellen Arbeit am “Output” des Angebots, wird immer sichtbarer, dass auch die Auseinandersetzung und Auswertung der Kommentare eine gleichrangige Wichtigkeit braucht. Und diese Evaluation wird gerade intensiv diskutiert. Aktuell schalten sich bereits regelmäßig die Autoren der Debattenbeiträge in die einzelnen Diskussionen ein. Auch die Redaktion meldet sich immer wieder zu Wort.
In jedem Fall werden alle Debatten gesichtet und alle Anregungen finden Eingang in eine nachhaltige Diskussion. Aber erste Schritte hinaus auf das Neuland sind auch von Orientierungsphasen gekennzeichnet. Das braucht manchmal etwas Zeit.
Markus Heidmeier, Redaktion
Hallo Herr Heidmeier
meine Antwort ist weiter oben zu finden, als Kommentar/Ergänzung/Bestätigung zu einem anderen Beitrag von mir. So in der Mitte
(Antwort von 01.03.12 01:17 Uhr)
Schönen Abend
Thomas Ermentrud
Äh – mein Fehler: Die Antwort steht auf der Nachbarseite in der Mitte.
Oben rechts auf “Hier schreibe n Sie” klicken .
Dann sind Sie da.
Die Antwort steht doch auf dieser Seite, aber ein Teil fehlt (wg. Zeichenzahl?)
Der fehlende Teil kommt hier:
…obwohl ich mein Anliegen als wichtig empfand. Hab dann nur eine regionale Zeitung angerufen und nach deren Bericht setzte sich eine kleine Lawine in Gang, mit zwei Fernsehteams (WDR+RTL) und BILD. Das hat Zeit gekostet, aber nach 3 Tagen war der Spuk fast vorbei. Die Meute rollt dann weiter. Sie schreiben, dass Motiv für die Revision der Medienwelt ist noch unklar. Ich vermute, dass wir da zu romantisch denken. Machen wir uns nichts vor: Private Sendeanstalten und Verlage müssen Geld verdienen! Wenn das der Fall ist, dann schauen die nach dem „Rest“. Oder ? Wie Merkel erst mal die Macht sichert, und dann – äh schlechtes Beispiel, denn danach kommt nichts weiter als: Den Trabbi irgendwie auf der Straße halten! Deshalb ist sie ja Kanzlerin geworden: Mal sehen, ob icke det auch kann ! (mit „det“ ist Deutschland lenken gemeint. Die Abenteuer der A.Merkel). Ich schweife ab. Schluss für heute, gute Nacht !
Mal ein paar Gedanken zum Copyright:
Ist Rudolf Diesel reich gestorben? Nein er beging vermutlich Selbstmord, weil er von falschen Beratern ausgenommen wurde und pleite war,
Wie sieht es mit den Familien Daimler, Benz und Maybach aus? Auch sie wurden von besseren Kaufleuten übers Ohr gehauen, erbten letztlich nichts.
Tesla starb arm, nachdem er die Niagarafälle zu Stromerzeugung gezähmt hat und so bis heute ihren Dienst tun.
Viele Medikamente wurden wie folgt entwickelt. Beobachte Tiere und Ureinwohner anderer Kontinente und isoliere die Wirkstoffe aus deren Heilmitteln. Da das Wissen um die Therapien Allgemeinwissen war, war es nicht Patentfähig also ist es Isolierung und die Benennung des Einsatzgebietes. Der Profit haben also die, die das Heilmittel gefunden haben, sondern die, die am sich am besten das Copyright/Patent sichern konnten.
Firma Monsanto verklagte Dienstleister die Saatgut trockeneten auf Horrenden Schadensersatz, weil Monsanto nachweisen Konnte, das in diesem Saatgut auch ihre Patentgeschützen Gene vorhanden war. Sie wurden in Mengen übertragen, wie es in Europa im Honig gefunden wurde, sodass heute auf Honig eigentlich auch die Aufschrift: aufgedruckt sein müsste, da sich herausgestellt hat, dass Genraps und -Mais etc. aus Versuchsfeldern sich wohl Bundesweit verbreitet.
Es stellt sich die Frage, ob da Copyright und Patentrecht missbraucht werden, denn Monsanto hat die Prozesse nicht gewonnen sondern sich mit den Saattrocknern darauf geeinigt, dass diese Ihre Arbeit gegen eine Zahlung von Monsanto eingestellt haben. Die Durchklagen wäre den Saattrocknern nicht möglich gewesen, da Sie die Gerichtskosten nicht aufbringen konnten.
Das Copyright und Patentrecht wurde zum Schutz der Erfinder eingeführt, also zum Schutz der Kreativen. doch das hat sich anscheinend nicht bewährt, denn nicht die Kreativen haben den Profit, sondern diejenigen, die die Kreativen am besten übers Ohr hauen und vermarkten können.
Bill Gates hat fast nie die besten Produkte gehabt, sondern konnte sie am besten vermarkten und war am geschicktesten sein Monopol durchzusetzen.
Steve Jobs hatte immer das beste Design, aber die Hardware war nie besonders fortschrittlich und die grundlegenden Ideen hatten fast immer andere, er hat sie jedoch nur perfektioniert und vermarktet. Viele Kreative gingen fast leer aus.
Damit stellt sich für mich die Frage, ob das Copyright und Patentrecht wirklich das erfüllt, was es bewirken soll. Es nutzt den Kreativen wenig sondern nur den Reichen, die sie am besten über den Tisch ziehen können.
Das Patentrecht soll dazu dienen, dass in die Forschung investiert wird. Forschen bedeutet aber gerade Austausch mit anderen Menschen die ähnliche Gedanken haben. Dieser Austausch wird aber damit durch die Geldgeber gesteuert, und liegen nur in deren Interesse nicht im Interesse des Fortschrittes oder zum finden der besten Technik.
Folgen am Beispiel: Eslbeth entwickelte Anfang der 1970er Jahre einen Dieselmotor mit Direkteinspritzung mit einem Verbrauch von unter 5 l in einem 90 PS Mercedes eingebaut. Kein deutscher Konzern wollte diese Technik nutzen, erst ca 30 Jahre später wurde die Technik als TDI weiterentwickelt. das hätten wir auch eher haben können.
Damit bezweifele ich, dass die Umwandlung von Ideen in ein handelbares Gut der Menschheit hilft – sie stört die Entwicklung von besseren Ideen und behindert, das bessere Produkte hergestellt werden.
Sicher “klauen” die Chinesen unsere Ideen – sie lesen inzwischen unsere Patentschriften und entwickeln die Ideen weiter – das war bisher eigentlich unsre Methode. Das geht ja nun mal gar nicht – also wird jeder tatsächliche Copyrightverstos richtig hoch gekocht. Das ist dann gut für das Image.
So nun können andere diese Gedanken fortführen – und sich Gedanken über Sinn und Unsinn vom Copyright machen und vielleicht auch zu dem Schluss kommen, dass Copyright und Patentrecht keinen Sinn machen schließlich sind Bibel, Koran, Sanscrit und andere religiöse Schriften oder auch Mythen und Märchen oder auch Techniken wie Mühlen über Jahrhunderte und Jahrtausende unverändert weitergeben und weiter entwickelt – ohne Copyright.
Da es hier von der “Profi”-Seite keine brauchbare Resonanz gibt:
Ein neuer Beitrag, der für die geschätzten Leser und Mitdiskutanten geschrieben ist!
Mit der Bitte um ein Feedback.
Thema: Sprache in den Medien an einem Beispiel:
„zweite Kredittranche für Griechenland-Rettung“
Ein Begriff – drei Lügen:
Lüge 1: Rettung? Guter Witz! In Wahrheit ist das Kauf von Zeit (Aufschub für ca. 4Monate).
Lüge 2: Für GR, oder für die Banken? Sie wissen es! Muss hier nicht erklärt werden.
Lüge 3: Kredit? Dieses Wort wurde früher benutzt, wenn eine Rückzahlung geplant ist. Wer glaubt an Rückzahlung? Ok., wer Politiker fragt, wird beruhigende Antworten hören. Da ist die Ergänzungsfrage erlaubt: Sind Sie sicher? Sind Sie bereit, bei Irrtum eine Hand ins Feuer zu legen? ………. Oh – wo sind sie denn alle?
Es ist Aufgabe der Medien, Begriffe zu verwenden, die der Aufklärung dienen. Klitterungen aus Politikerkreisen sollten als solche benannt und nicht übernommen (= akzeptiert + unterstützt) werden.
Man hätte schreiben können:
„… weitere als Kredite deklarierte Griechenland-Hilfen“.
„… mit Krediten finanzierte Griechenland-Hilfen“.
Es wäre ehrlicher und professionell!
Ich kann mir lebhaft vorstellen, welche Langeweile (+ Achselzucken) mein Hinweis bei Medienprofis auslöst.
Daher die Frage, ist es albern, auf so etwas hinzuweisen?
Oder weise ich da auf einen elementaren Fehler hin? Das „alle“ diesen sprachlichen Duktus der Elite übernehmen macht die Sache ja nicht akzeptabel, sondern zeigt nur, dass die Etablierung des Verfalls allgemein nicht wahrgenommen wird. Oder allgemein gedankenlos akzeptiert wird und damit „normal“ ist. Dabei wird eins vergessen: Wer Begriffe schaffen und etablieren kann, hat Macht. Nehmen wir als Beispiel die Nazis, die mit Begriffen wie „Judenfrage klären“, die akustisch belanglos klingen (warum wohl?), eine Menge mehr meinten. Die Codierung durch der Mächtigen gehört offen gelegt und sollte nicht kritiklos übernommen werden. Die Ehrlichkeit der Sprache ist daran erkennbar, dass wenig oder keine Codierung verwendet wird, und das 11-Jährige verstehen, was gemeint ist.
Frage 2: Wie ist es zu erklären, dass ich mit so einem Hinweis alleine da stehe, dass es keiner mehr merkt, dass es Allgemeingut wurde und alle mitmachen? Wie ist es zu erklären, dass man solche Ansprüche an sprachliches Niveau und Klarheit nicht mehr haben darf/will? Wer wie ich auf drei kleine (?) Lügen hinweist, macht sich lächerlich. Ok., kein Problem, damit kann ich leben!
Es ist wie in der Straßenbahn: Niemand sagt was, wenn ein paar Spinner auf die Sitze malen. Warum nur?
Da rückt der Zustand der Gesellschaft ins Blickfeld.
Schlussfrage: Kann eine in großen Teilen feige, bequeme Bevölkerung, die nur um sich selber kreist, eine mutige Presse- bzw. Medienlandschaft hervorbringen oder erwarten?
Gruß
Thomas Ermentrud
Diesen Schönsprech gibt es leider oft. Besonders häufig findet sich das nach Interviews. Da wird sehrt oft keine indirekte Rede verwendet, wenn das in die Nachrichten ´übernommen wird. Aber auch Nachhaltigkeit oder Wachstum werden in der Fragwürdigkeit im Zitaat kaum geprüft. Da schlägt meist der mainstream zu. Immerhin gibtt es im d-radio immmer mal eine Ecke, in der über solche Begrifflichkeiten reflektiert wird. Alibi oder ein guter Anfang?
Hallo,
ich wollte mir gerade den letzten Beitrag von Herrn v. Gehlen durchlesen ( http://diskurs.dradio.de/2012/03/01/plotzlich-sind-wir-alle-urheber/ ) – das war mir aber fast nicht möglich, da der Schriftblock mit dem Block auf der rechten Seite mit den links zu anderen Beiträgen überlappt. GoogleChrome, Firefox und Opera renderten alle mehr oder weniger gleich schlecht. Nur mit dem IE6 konnte ich den Beitrag lesen, bei dem fehlte jedoch der rechte Block mit den links in eigener Sache.
Alle anderen Beiträge werden so gerendert, dass beide Blöcke einen ausreichenden Abstand voneinander haben.
Ich denke, da muss beim Einstellen des Beitrages etwas schief gegangen sein- vll. könnten Sie den Sachverhalt an einen Webmaster weiterleiten.
Bei der Gelegenheit vielen Dank für Ihr Angebot in Radio und Internet,
beste Gr.
M.Ullmann
Vielen Dank für den Hinweis. Layout ist repariert. Markus Heidmeier, Redaktion
Mein Wunsch ist, dass auch über das Niveau des Fernsehens diskutiert wird, das digitale Zusatzkanäle hat und interaktiv und online die Zuschauer lokal binden kann.
Und über die Bürger, die bisher keinen oder nur einen erschwerten Zugang zu den neuen Medien und zum Internet haben. Die so wenig Geld zur Verfügung haben, dass jedes Gerät, das kaputt geht, zum teilweise nicht lösbaren Problemfall wird. Nicht jeder ist zum versierten Onlinebanking oder Ersteigern in der Lage. Und günstige gebrauchte Ersatzteile gibt es nicht in jeder Stadt und selbst da werden sie einem oft nicht nach Hause transportiert. Wenn ein Mensch keine Familie oder einen hilfsbereiten Freundeskreis hat und auch mit den Nachbarn nicht viel Kontakt besteht oder diese da nicht kompetent sind, bekommt er es dann nicht selbst angeschlossen und eingerichtet. Und kann es nicht nutzen.
Oft sind es gerade diese Bevölkerungsgruppen, die besonders von den Möglichkeiten profitieren könnten. Alte oder kranke oder aus irgendeinem Grund allein stehende Menschen und auch die mit Behinderungen wären dankbar für zeitunabhängige Kontaktoptionen. Und über erweiterte Informationsspektren, sowohl was ihre persönliche Lage betrifft als auch ihre politische Meinungsbildung und sogar Mitwirkung. Das, was für viele normal ist, ist es für sehr viele noch nicht oder nicht mehr.
Wer man sich das gar nicht recht vorstellen kann, weil er das in seinem Umfeld meist anders erlebt, kann einmal bei sozialen Beratungsstellen in seiner Stadt oder Landkreis herumtelefonieren, wo man billig oder umsonst einen PC bekommt, wer einem den in die Wohnung bringt und installiert. Und wer einen überhaupt bei auftretenden Problemen berät, ohne eine Rechnung zu schicken. Oder bei Unsicherheiten. Oder einfach nur schnell etwas repariert. Manchmal sind es nur ein paar Klicks.
Sonst bleiben viele ziemlich isoliert und haben nur das Fernsehen mit seinem schwankenden Niveau. Und das Radio, das manchmal auch schon etwas zu wackeln beginnt… aber meist großartig gemacht und abwechslungsreich ist und das auch gerade in den regional verankerten Sendern.
Lieber Markus Heidmeier,
die Interaktion namens “Mitmachen” wird sich doch wohl nicht dauerhaft auf eine Spalte wie hier beschränken?
Als ich “Hier schreiben Sie” anklickte, erwartete ich ein tolles, übersichtliches Layout, Schmankerl, die zum Streiten anregen, die Möglichkeit, ein eigenes Profil anzulegen, um dort sammeln und von dort aus kommentieren zu können.
Die Erwartung wurde nicht erfüllt.
Wortmeldungen in einem thread mit zwei Ebenen sind schön und fein. Querverweise und Bezugnahmen sind jedoch bestenfalls unter jeweiliger Nennung des Namens, Datums und der Uhrzeit möglich. Die angepriesene Interaktivität bedeutet im gegebenen Fall nur, dass ich vor meinem Bildschirm sitze und etwas eintippe, das dann an einen entfernten Rechner gesendet wird und dort als wenig hervorgehobener Abschnitt in einer Schlange unter einem Text erscheint.
Du weisst selbst, wie mühsam es zum Beispiel – in der schon etwas strukturierteren Ansicht – auf Facebook ist. Dort kann man aber wenigstens direkt antworten. Zumindest war es so, mein FB-Account ruht; ich bin seit geraumer Zeit lieber bei G+ – wegen der guten Diskussionen.
Die Lust an der Debatte ist vorhanden, wie dieser thread hinlänglich beweist. Aber was ihr bis jetzt zulasst, nenne ich Meinungsäußerung von der Stange zu einem gegebenen Thema. Ich weiß, dass das alles noch neu und ein bisschen unfertig ist. Aber der Auftritt wirkt sehr anspruchsvoll, die Berichterstattung war entsprechend – da wurden Erwartungen geweckt. Bitte bedient sie.
Gruß Vera
Liebe Vera,
ja, in der Tat. Das ist noch ausbaufähig. Wir arbeiten dran. Wichtig ist neben der technisch adäquaten Abbildung aus unserer Sicht aber auch die entsprechende inhaltliche Evaluierung. Das ist gerade die virulenteste Baustelle. Denn nur so hat die Debatte neben inhaltlichen Kristallisationspunkten auch eine nachhaltige Wirkung auf das Programm. Dazu soll es in Kürze auch weitere Features geben, die zum Beispiel Debatten anderer, internationaler Debattenportal zumindest anteasern oder die Kommentare verfolgbar machen. Wir hoffen das alles in den nächsten Wochen umsetzen zu können.
Herzliche Grüße
Markus Heidmeier, Redaktion Diskurs@Deutschlandfunk
Hallo ,
Ich habe heute Ihnen eine Beschwerde geschrieben und warte ich auf die Antworten.
Mit den besten Gruessen
Dein Abdellah Sbihi
Hallo, wir haben Ihren Kommentar entfernt, da wir im Kontext des Debattenportals um Kommentare und Meinungsäußerungen bitten, die sich auf den Themenkomplex “Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung” beziehen.Bei Ihrer Einlassung hatten wir den Eindruck, dass es sich um eine unsachliche und ausschließlich persönliche weltanschauliche Äußerung handelte. Markus Heidmeier, Redaktion
Guten Abend! Ich wünsche mir bei Gutachten öfter Hinweise, wer diese finanzierte oder in Auftrag gab oder welche Tendenzen da die üblichen sind. Leider gibt es das nur in längeren sendungen.Nabcgnak bringen Sie zu einer Behauptung auch eine andere Sicht; aber zu selten.Leider lassen Sie sich die Themen zu sehr von den KBedien diktieren. Bei Wulf hätte die Hälfte gereicht. So haben Sie einerseits dessen Arroganz abgeschwächt durch die menge der Beiträge, aber andererseits die kampagne gegen ihn befördert.
Ich muss wohl ein wenig Web Space und Google nachbestellen.
1. ich finde mich hier nicht zu recht; ist im April nichts mehr geschrieben worden? wie kan man navi ,ngiern außer scrollen? Oder liegt das an meiner Blindensoftware? Damit kannn ich auch keine Absätze machen. 2. die Grasdebatte ist typisch: es gibt keine Tabus, aber auf den inhalt wird nur in Nebensätzen eingegangen.gieren - Natürlich kann man hier alles sagen, aber Grass wird fast imer mit senil verknüpft. ME. gäbe es3-ebenen: braucht Grass das endlich sprechen,um seine Verspätung in Sachen SS zu verarbeiten? Oder reflektiert das Niemöller:wir haben zu allem möglichen geschwiegen, weil wir ja nicht betroffen waren. Als wir verboten wurden, war keiner mehrr frei, der hätte protestieren können…. 52.2 Wie geht die Öffentlichkeit mit Themen um? Verpaßt sie die Themen nicht, indem sie nebensächliches aufpustet? 2.3 Wieso lliefert D ein U-bot in Kriesengebiete oder Panzer nach #saudiarabien? #wollen wir das material liefern, mit dem ein größerer <krieg ausgelöst wird, weil der Iran wohl kaun seine Anlagen terstören läßt ohne zu reagieren? Welche Wirkung aud den Weltfrieden hat es, daß israel Atommacht ist? provoziert das nicht arabische Versuche, die Bombe zu bekommen? Gras will nur, daß beide Seiten sich kontrollieren lassen: Transparenz. 3. In der Büchersendung versuchte ein Redakteur Literatzfkritik. Das gebietet die Form ja wohlP Er wurde als 68er abgekanzelt. Gras nannte der gleiche Fachmann mehrrfach senil u.ä. Textanalyse ersetzte er durch Behauptungen, die ebenso wenig belegt wurde wie im Gedicht. Das war mir ein Beispiel, wie auch im Dradio der mainstream bedieht wied und das Diskutieren abgewürgt wird. man kann natürlich sagen, da war doch Pluralisnus, weil eineer kulturell darauf eunging und die Gedichtform begrüßte. Mir kommen die medien so vor- außer kleinen parenthesen- als habe einer an eine Reklamewand geschrieben: Hilfe es brennt im nahen osten. Es sammeln sich viele Leute, die an den notruf erinnern koder anzu wenig Personal, um solche Schmierer in irrenanstalten zu bringen. Aber kener Schickt die Feuerwehr zum Brandherd.
Sehr geehrte Damen und Herrn des Deutschlandfunks,dieses anspruchsvolle Debattenportal ist wirklich eine ausgezeichnete Idee! Als freie Philosophin, Soziologin und Bild. Künstlerin möchte ich mich gerne auf adäquate Interaktionen im Netz einlassen, die jedoch bisher noch sehr dünn gesät sind.und für mich persönlich zu intransparent. Mein erster Themenvorschlag bezieht sich auf die aller dringlichste Verbesserung des deutschen Asylrechtes. Unter dem bestehenden Recht gibt es so viel unnötiges Leid ( ich bin in diesem Bereich ehrenamtlich engagiert ), wie es kaum an die Öffentlichkeit gerät und nicht nur i.S. der Menschrechtscharta unerträglich ist, sondern auch grundsätzlich i.S. einer allgemeinsten Humanitas. Ich wünsche Ihnen den allerbesten Erfolg für dieses Interaktionsportal und verbleibe mitHerzlichen Grüßen – G.-Theodora Meyer
Sehr geehrte Damen und Herren des DLF!Themenvorschlag von meiner Seite:Freiheit – Barrierefreiheit - Menschenrechte – Selbstbestimmung – Teilhabe -Dies ist für viele Menschen mit Behinderung in Deutschland immer noch unerreicht und sehr weit weg. Sie erleben dauerhaft Diskriminierung in allen Lebensbereichen. Politik – Medien – Öffentlichkeit interessiert dieses Problem in einem nicht ausreichenden Maße. Das Thema findet in der Öffentlichkeit kaum statt. Wer weiss schon, das es in Deutschland mehrere Millionen ( 7 –
Menschen mit Behinderung gibt?Wer weiss schon, das es die UN-Behindertenrechtskonvention gibt?Wer weiss schon, das es z. B. gestern in Berlin eine große!? Demonstration im Berliner Regierungsviertel gab? Sie war der Auftakt für die bundesweiten Aktionen zum europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Mehr als 2000 Demonstranten zogen vom Kanzleramt vorbei am Reichstag zum Brandenburger Tor. Sie forderten die unverzügliche und vollständige Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen.Wer weiss was Inklusion bedeutet?Die größte Herausförderung der Gegenwart und der Zukunft sehe ich darin, über dieses Thema dauerhaft, zielführend und öffentlich zu diskutieren. Denn Barrierefreiheit dient ALLEN! Freiheit dient ALLEN! Menschrenrechte, Selbstbestimmung und Teilhabe müssen für alle gelten. Wir können uns vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, diesem Thema nicht verschließen!MFGPeter