Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung

Artikel zum Thema Digitale Demokratie?

ePartizipation wird häufig als eine Weiterentwicklung, ja eine Verbesserung beschrieben, die Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungsprozessen real ermöglicht oder vereinfacht. Digitale Demokratie klingt nach Transparenz und Mitspracherecht. Doch ist die Vision von netzbasierter Kommunikation zwischen Politik und Volk überhaupt realisierbar? Wie sieht die Praxis aus und in welchen Dimensionen kann derzeit gedacht werden? Regional, national, europaweit?

19.04.2012 | Internet & Politik

Politische Blogs – irrelevant?

Politik-Blogs haben in Deutschland auch heute noch einen geringen Einfluss auf Wahlkampf und Politik. Niklas Hofmann, freier Journalist und Autor, vergleicht die hiesige Blogosphäre mit der amerikanischen. Seine These: Ohne eine polarisierte Öffentlichkeit und das Investment der Medienkonzerne werden politische Blogs auch zukünftig nicht an Bedeutung gewinnen. [mehr]

05.04.2012 | Internet & Politik

Abgemacht – Internet als Wahlkampfhilfe

Donnerstags um 19.15 Uhr läuft im Deutschlandfunk das DLF-Magazin. 45 Minuten politische Reportagen und Portraits. Dort spiegeln wir die Themen der Debattenbeiträge, der Aufsätze und Essays des Onlinediskurses in Radioformaten. Heute geht es im DLF-Magazin unter dem Titel „Abgemacht – Internet als Wahlkampfhilfe“ um virtuelle Spuren, Wahlkampffarben und -onlinestrategien der schleswig-holsteinischen Spitzenkandidaten.

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26.03.2012 | Partizipation & Politik

Fest, flüssig, flüchtig: Aggregatzustände des Politischen im Netz

Flüchtigkeit, Veränderung, Prozess – es ist vor allem das Spontane, das Unkalkulierbare, dass das digitale Zeitalter auszumachen scheint. Alles ist im Wandel – immer und ununterbrochen. Doch so flüchtig all die Aktivitäten und Veränderungen im Netz und durch das Netz bedingt auch sein mögen – es gibt immer wieder Überlappungen und Gruppierungen. Beweist nicht zuletzt der erneute Wahlerfolg der Piraten im Saarland, dass es sich bei (politischen) Gruppierungen im Netz um mehr handelt als einen bloßen Hype? Laut Till Westermayer, Soziologe und parlamentarischer Berater für Medien und Netzpolitik für die Fraktion der Grünen im baden-württembergischen Landtag, verfestigt sich vermeintlich Flüchtiges am Ende auch im Netz zu festen Strukturen. [mehr]

23.03.2012 | Partizipation & Politik

Digitalisierung – eine Innovation, aber keine Revolution des Politischen

Anonymous, Facebook-Revolutionen, Wähler 2.0 – Digitalisierung klingt immer auch ein bisschen nach Umbruch, nach Revolution. Auch dem Wähler eröffnen sich durchs Netz zahlreiche neue Möglichkeiten. Neue Kommunikations- und Informationswege scheinen die Wählerschaft zu verändern und ermächtigen. Für die Parteien wird sie immer unberechenbarer. So jedenfalls die Theorie. Doch wie sieht die dazugehörige Statistik aus? Der Frage, wie Digitalisierung Informations- und Kommunikationswege der Wähler verändert, geht Joachim Koschnicke, Geschäftsführer des Forsa-Instituts, in seinem Debattenbeitrag nach. [mehr]

22.03.2012 | Internet & Politik

Rattenfängerei 2.0 – Neonazis im Netz

Donnerstags um 19.15 Uhr läuft im Deutschlandfunk das DLF-Magazin. 45 Minuten politische Reportagen und Portraits. Dort spiegeln wir die Themen der Debattenbeiträge, der Aufsätze und Essays des Onlinediskurses in Radioformaten. Heute geht es im DLF-Magazin unter dem Titel „Rattenfängerei 2.0 – Neonazis im Netz“ um Inkognitostrategien von Neonazi-Gruppen, um neue Wählergruppen zu erschließen. Autor des Beitrags ist Thilo Schmidt.

Das DLF-Magazin steht ab ca. 20 Uhr auch auf de On-Demand-Servern des Deutschlandfunk zur Verfügung. Das Stück gibt es unten als Stream und Download.  Und hier noch die Moderationen aus der Sendung. So können Sie die Kontexte verfolgen. Dazu auch noch das MP3…. [mehr]

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15.03.2012 | Internet & Transparenz

Transparente Politik durch Crowdcontrol und scharfe Gesetze

Das Szenario ist unmissverständlich: Das Internet sorgt für totale Transparenz. Die Masse der User, die Crowd, kann jeden Schritt der Regierenden überprüfen. Einen besonders großen Spielraum haben politische Akteure in Zeiten von Crowdcontrol nicht mehr. Der gläserne Politiker ist Realität. Und die Kontrolle der Netzbürger das mächtigste Mittel der Regierten. So zumindest muten radikal utopische Entwürfe an, die im Netz zirkulieren. Aber sind sie auch realistisch? Gar wünschenswert? Im unserem aktuellen Schwerpunkt „Totale Transparenz. Politik in Zeiten von Crowdcontrol und Co.“ untersuchen wir Chancen und Risiken der aktuellen Transparenzforderungen. Zum Auftakt ein Aufsatz von Felix Kamella von der Nichtregierungsorganisation LobbyControl. Unter dem Titel „Transparente Politik durch Crowdcontrol und scharfe Gesetze“ vermisst er die Möglichkeiten und Gefahren der breiten Kontrolle. Ihm folgen in Kürze ein Portrait eines Crowdcontrolaktivisten sowie ein Essay von Christian Humborg, Geschäftsführer von Transparency International Deutschland. [mehr]

20.02.2012 | Partizipation & Userbeitrag

Wie wird aus Meinungsvielfalt Demokratie? Die Perspektive eines Praktikers

Es ist eine offene Frage. Deren Beantwortung allerdings immer drängender wird. Wie kann Partizipation an politischen Meinungsbildungsprozessen organisiert werden, ohne dass das jeweilige Teilhabe-Vorhaben auf einen PR-Gag oder ein Demokratie-Placebo reduziert wird. Nachdem sich in der letzten Woche unterschiedliche Experten auf diesem Debattenportal dazu geäußert haben, veröffentlichen wir heute den Debattenbeitrag eines Praktikers als ersten Userbeitrag auf Diskurs@Deutschlandfunk. Hans Hagedorn, Geschäftsführer der Demos Gesellschaft für E-Partizipation, diskutiert in seinem Artikel aktuelle Formate wie das Angebot der Bundeskanzlerin Dialog-über-Deutschland oder den Zukunftsdialog der SPD-Bundestagsfraktion.

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17.02.2012 | Partizipation & Politik

Von eDemocracy keine Spur. Digitale Bürgerbeteiligung ist auf europäischer Ebene nahezu unmöglich!

Das Desinteresse der Wählerinnen und Wähler an Europawahlen hat eine lange Tradition. Regelmäßig liegt die Quote der Wahlbeteiligung auf historischen Tiefstständen. Allein von der Europawahl 1979 bis zur letzten Europawahl 2009 sind die Quoten von über 63 Prozent auf 43 Prozent abgestürzt. Aber auch an anderer Stelle scheint die konkrete Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger nicht gewünscht. [mehr]

16.02.2012 | Partizipation & Politik

Die digitalen Werkzeuge der Netzaktivisten

Donnerstags um 19.15 Uhr läuft im Deutschlandfunk das DLF-Magazin. 45 Minuten politische Reportagen und Portraits. Dort spiegeln wir regelmäßig die Themen der Debattenbeiträge, der Aufsätze und Essays des Onlinediskurses in Radioformaten. Am zurückliegenden Donnerstag hätte ein Beitrag laufen sollen, der der Frage nachgeht, welche Werkzeuge den Netzaktivisten zur Verfügung stehen, um sich aktiv an politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Doch dann kam alles ganz anders. [mehr]

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Demokratische Software, Katzengesetze und die Enquetekommission des Bundestags

Der Verein Liquid Democracy e.V. ist erst vor wenigen Jahren entstanden. Er setzt sich für neue Formen der breiten demokratischen Teilhabe ein. Das Netz spielt dabei eine Schlüsselrolle. Denn gerade die Digitalisierung hat aus Sicht des Vereins die Chancen auf politische Teilhabe dramatisch vereinfacht. [mehr]