Politik, Medien und Öffentlichkeit in Zeiten der Digitalisierung

Artikel zum Thema Netz und Wirtschaft

Kann man von einer Digitalisierung der Volkswirtschaft sprechen? Und welche Folgen hat sie? Lösen neue Geschäftsmodelle und Konzepte wie Crowdfunding tatsächlich althergebrachte Konzepte ab? Und wie sehen Innovationen in der digitalen Welt aus?

19.11.2012 | Wirtschaft

Die digitale Volkswirtschaft

Eine neue Idee kann sehr schnell realisiert werden. Der Zugang zum Markt ist für Unternehmensgründer und Mikroinvestoren leichter denn je. Aber demokratisiert sich allein deswegen schon die Ökonomie?  [mehr]

02.11.2012 | Wirtschaft

Die dritte industrielle Revolution

Open Hardware und 3D-Drucker verändern die Welt. Produktionsstraßen wandern ins Wohnzimmer. Hendrik Send, Projektleiter Forschung am Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG), erklärt, warum Forscher sich für die nächste industrielle Revolution aus dem Internet bereit machen. [mehr]

27.07.2012 | Wirtschaft

Professionelle Musiker: ein Auslaufmodell?

Viele Musiker empfinden die Digitalisierung als Bedrohung. Mit ihrer Kunst Geld zu verdienen, sei im Internet fast unmöglich. Marcel Weiß, Diplom-Kaufmann und Autor von neunetz.com, hält diese Befürchtung für unbegründet und nennt Möglichkeiten, wie kreative Kreative von ihrer Arbeit leben können. [mehr]

Ein Prozent der GEZ für eine Stiftung Internet

Markus Beckedahl gehört zu den wenigen Bloggern in Deutschland, dessen Stimme auch außerhalb des Netzes gehört wird. Er wünscht sich eine weitergehende Unterstützung der digitalen Medien durch eine Stiftung Internet. Mit einem Prozent der Rundfunkgebühren könnte aus seiner Sicht ein großer Schritt in diese Richtung getan werden.

Die Finanzierung von Polit-Blogs

Das DLF-Magazin spiegelt die Themen der Debattenbeiträge des Onlinediskurses in Radioformaten. Diesmal geht es unter dem Titel „Unbezahlt. Politische Blogs zwischen brotloser Kunst und Leitmedien-Korrektiv“ um die Finanzierung politischer Blogs in Deutschland.  [mehr]

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Algorithmen machen Zeit zu Geld

Beim Schlagwort Algorithmus denken wir an personalisiertes Einkaufen, an angepasste Musikgeschmäcker und individualisierte News-Streams. Vielleicht denken wir auch noch an die Filterbubble, die für die digitalisierten Parallelwelten steht, in denen das Internet jeden Einzelnen durch Identifizierung persönlicher Vorlieben führt. Doch welchen Einfluss haben Algorithmen auf die Wirtschaft? Zwar zirkulieren in der allgemeinen Ökonomiefolklore noch Bilder von Börsenhändlern, die laut schreiend Aktien kaufen oder verkaufen. Aber die tatsächlich relevanten Transaktionen sind schon lange nicht mehr von Menschenhand gemacht. Der sogenannte Hochfrequenz-Handel ist nur ein Beispiel für das automatisierte und algorithmenbasierte Jonglieren mit Geld, das real längst nicht mehr gedeckt werden kann. Das virtuelle Geld ist zu einer gewaltigen Fiktion geworden, das alle üblichen volkwirtschaftlichen Vorstellungswelten gesprengt hat. Diesen Aspekt greift Florian Felix Weyh, Publizist und Journalist, in seinem Debattenbeitrag auf. Seine These: Der alltägliche algorithmisierte Umgang mit Geld hat jeden Realitätsbezug verloren. [mehr]